Heute ist der 19.02.2026 und in Hamburg-Neuallermöhe überschattet ein tragischer Vorfall die Stadt. Am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr wurde ein 35-jähriger Mann in der Wohnung einer 41-jährigen Frau im Wilhelmine-Hundert-Weg mit einem Messer verletzt. Der Streit zwischen den beiden eskalierte heftig und endete für den Mann tödlich. Er sprang aus dem Fenster im ersten Stock, versuchte zu fliehen, brach jedoch vor dem Haus zusammen. Nachbarn fanden den Mann und leisteten Erste Hilfe, doch er starb wenig später im Krankenhaus. Die 41-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung festgenommen, während Kriminaltechniker Spuren vor dem Mehrfamilienhaus sicherten. Die genauen Hintergründe und die Beziehung zwischen den beiden sind bisher unklar. Weitere Informationen sind in einem Bericht von NDR zu finden.
Ein weiterer tödlicher Messerangriff in Hamburg
Nur wenige Tage zuvor wurde ein weiterer tödlicher Messerangriff in Hamburg gemeldet. Am 12. Februar wurde Mortsa S. (41), ein bekannter Gastwirt, hinter seinem persischen Restaurant „Sepideh“ in der Hammer Straße Opfer eines Angriffs. Auch hier eskalierte ein Streit mit einem Mann, was dazu führte, dass Mortsa S. mindestens einmal in den Oberkörper gestochen wurde. Schwer verletzt kehrte er in sein Restaurant zurück, brach dort jedoch zusammen. Trotz der schnellen Hilfe, die ihn in einem Mercedes Maybach zur Asklepios-Klinik in Hamburg-Wandsbek brachte, erlag er seinen Verletzungen wenige Stunden später. Dies führte zu einer angespannten Situation, als sich rund 30 bis 40 Angehörige in der Klinik versammelten. Um eine Eskalation zu verhindern, wurde die Polizei gerufen und zwei Personen wurden festgenommen, weil sie Widerstand gegen die Polizei leisteten. Mortsa S. hinterlässt einen Sohn und eine Tochter und stammte ursprünglich aus der afghanischen Stadt Herat. Die Mordkommission ermittelt intensiv, während der Täter nach der Tat mit einem Fahrzeug flüchtete und bisher unauffindbar ist. Weitere Details sind in einem Artikel von Der Westen nachzulesen.
Messerangriffe in Deutschland
Diese beiden Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die besorgniserregende Entwicklung von Messerangriffen in Deutschland. Zwischen 2022 und 2024 wurden polizeilich erfasste Messerangriffe dokumentiert, die einen besorgniserregenden Trend zeigen. Die genauen Zahlen sind auf der Plattform Statista einsehbar. Die Veröffentlichung vom 2. April 2025 erlaubt einen Einblick in die Entwicklung dieser Gewaltform und könnte wichtige Ansatzpunkte für zukünftige Präventionsmaßnahmen bieten. Es bleibt zu hoffen, dass solche tragischen Vorfälle, wie die in Neuallermöhe und Wandsbek, nicht zur Norm werden.