Heute, am 10. März 2026, sorgt die Hamburger Polizei wieder für Aufsehen mit mobilen Radarfallen an gleich zehn unterschiedlichen Standorten. Wer sich nicht an die Geschwindigkeitsvorschriften hält, könnte schnell in die Bußgeldfalle tappen. In Hamburg, wo die Polizei die Geschwindigkeitsmessungen kontinuierlich anpasst, stehen zahlreiche Autofahrer vor der Herausforderung, ihre Geschwindigkeit im Auge zu behalten. So berichtet news.de, dass die Standorte für Geschwindigkeitsmessungen heute diese sind:
- Berner Allee (22159 Wandsbek, Farmsen-Berne, Gartenstadt Berne): 30 km/h, 15:12 Uhr
- Bekassinenau (22147 Wandsbek, Rahlstedt, Oldenfelde-Siedlung): 30 km/h, 15:06 Uhr
- A7 (22527 Eidelstedt): 80 km/h, 14:54 Uhr
- Bergedorfer Straße (21031 Lohbrügge): 60 km/h, 14:11 Uhr
- Kanalstraße (22085 Hamburg-Nord, Uhlenhorst): 30 km/h, 14:13 Uhr
- Holstenwall (20355 Neustadt, Hamburg-Mitte): 50 km/h, 12:59 Uhr
- Bundesstraße (20144 Eimsbüttel): 30 km/h, 11:09 Uhr
- Lokstedter Steindamm (22529 Lokstedt): 50 km/h, 11:07 Uhr
- A1 (22117 Billstedt, Hamburg-Mitte): 80 km/h, 10:07 Uhr
- Blankeneser Landstraße (22587 Altona, Blankenese): 30 km/h, 14:44 Uhr
Die Polizei macht dabei keinen Halt – man darf damit rechnen, dass temporäre Geschwindigkeitsmessungen auch in anderen Bereichen der Stadt vorkommen. Wer sich fragt, wie diese Messungen rechtlich gehandhabt werden, wird bald feststellen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen häufige Verkehrsverstöße sind, die Hauptursache für Unfälle darstellen können. Daher hat der Gesetzgeber ein strenges Bußgeldsystem eingeführt, das sich fremd steuern lässt.
Bußgelder und Konsequenzen
Für Fahrverhalten, das über den erlaubten Geschwindigkeiten liegt, hat der Gesetzgeber klare Regeln aufgestellt. Laut nag-hamburg.de gibt es festgelegte Bußgelder, die sich nach der Höhe der Überschreitung richten:
| Überschreitung | Bußgeld (€) | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| Bis 10 km/h | 30 | 0 | – |
| 11–15 km/h | 50 | 0 | – |
| 16–20 km/h | 70 | 0 | – |
| 21–25 km/h | 115 | 1 | – |
| 26–30 km/h | 180 | 1 | 1 Monat |
| 31–40 km/h | 260 | 2 | 2 Monate |
| 41–50 km/h | 400 | 2 | 2 Monate |
| 51–60 km/h | 560 | 2 | 2 Monate |
| 61–70 km/h | 700 | 3 | 3 Monate |
| Über 70 km/h | 800 | 3 | 3 Monate |
Schon bei einer Überschreitung von mehr als 26 km/h kann es zu einem Fahrverbot kommen, wenn innerhalb eines Jahres noch ein weiterer Verstoß festgestellt wird. Die Regelungen sind derart umfangreich, dass sie zwischen leichten Verkehrsverstößen und schwerwiegenden Differenzierungen träumen lassen. Beispielsweise ist eine Einspruchsmöglichkeit gegen Bußgeldbescheide innerhalb von zwei Wochen gegeben.
Technische Hintergründe der Geschwindigkeitsmessung
Wie genau erfolgt eigentlich die Erfassung der Geschwindigkeit? Ein Blick in die technischen Vorschriften zeigt, dass in Deutschland verschiedene Messverfahren wie Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen zum Einsatz kommen. Der ADAC erklärt, dass diese Verfahren alle technisch geprüft und zugelassen werden müssen. Hierbei wird das Regelwerk klar eingehalten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Die Polizei ist verantwortlich für die Geschwindigkeitsüberwachung und hat dafür Richtlinien, die unter anderem auch vorschreiben, wie und wo geblitzt werden darf. Diese Bestimmungen sind nicht nur für Autofahrer wichtig, sondern auch für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr.



