In Bergedorf stehen die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor der Tür und versprechen ein vielfältiges Programm, das den Zusammenhalt und den Respekt in der Zivilgesellschaft stärken soll. Die Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann hebt den Anspruch auf 100 Prozent Menschenwürde hervor und betont die Ablehnung von Rassismus. Mit mehr als 25 Veranstaltungen, die vom 6. März bis 5. April 2026 stattfinden, setzen die Organisatoren ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Diese Aktionswochen sind Teil des RISE-Projekts im Zentrum Bergedorf und eingebettet in die Bergedorfer Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ [1].

Die Veranstaltungsreihe wird durch zahlreiche Akteure und Organisationen in Bergedorf unterstützt, die sich aktiv für Demokratie und Zusammenhalt engagieren. Workshops und Aktionen in den Kinder- und Jugendtreffs CLIPPO Lohbrügge und CLIPPO Boberg, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen im KörberHaus sowie Rundgänge in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sind nur einige der Highlights. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Kindertag gegen Rassismus am 27. März 2026 im KörberHaus, der unter dem Motto „Ganz schön bunt!“ steht und zahlreiche Mitmachangebote für Kinder bereithält.

Vielfältiges Programm für alle Altersgruppen

Das Programm der Aktionswochen bietet eine breite Palette an Veranstaltungsformaten. Neben den bereits genannten Aktivitäten wird es auch einen Film- und Gesprächsabend im LichtwarkTheater mit dem Titel „Die Möllner Briefe“ geben. Konzerte und internationale Begegnungsformate im Haus brügge und im LOLA Kulturzentrum runden das Angebot ab. Die vollständigen Programme sind online abrufbar, sodass sich Interessierte frühzeitig informieren können [2].

Die Internationale Wochen gegen Rassismus finden bundesweit rund um den 21. März statt, dem Internationalen Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung der Vereinten Nationen. In diesem Jahr lautet das Motto der UN-Wochen „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Angesichts der Zunahme rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen gewinnen solche Initiativen zunehmend an Bedeutung. Tausende Veranstaltungen werden bundesweit erwartet, um ein starkes Zeichen für Menschenwürde und gegen Diskriminierung zu setzen [3].

Ein Aufruf zur Teilnahme

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Bergedorf sind eine hervorragende Gelegenheit, um aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Die Veranstaltungen bieten nicht nur Informationen und Austausch, sondern auch die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung und Teilhabe. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an den vielfältigen Programmpunkten zu beteiligen und somit ein Zeichen für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde zu setzen. Der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 bietet zudem eine Gelegenheit, ehrenamtlich Engagierte auszuzeichnen und die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, zu feiern.