Der SV Atlas Delmenhorst hat in den letzten Tagen mit einigen Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Nach einem besorgniserregenden Testspiel gegen die U19 des VfB Oldenburg, das am Dienstag stattfand, ist die Vorbereitungszeit für die kommende Oberliga-Saison in Gefahr. Trainer Key Riebau äußerte, dass Präzision, Konzentration und Wille in diesem Spiel gefehlt hätten.
Ein zusätzliches Problem stellt die Absage des Spiels gegen den TuS Bersenbrück dar, das aufgrund der schlechten Platzverhältnisse im Delmenhorster Stadion nicht stattfinden kann. Ein neuer Termin für dieses Nachholspiel wurde bereits festgelegt: Es wird am 15. April um 19:30 Uhr nachgeholt. Die bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, was den Fans eine gewisse Planungssicherheit gibt.
Testspiele als Vorbereitung
Um die Wettkampffähigkeit der Mannschaft aufrechtzuerhalten, hat der SV Atlas kurzerhand drei Testspiele organisiert. Diese finden innerhalb von fünf Tagen statt: Am Freitag spielen sie gegen den Eimsbütteler TV, am Sonntag um 13 Uhr gegen den SSV Jeddeloh und schließlich am Dienstag gegen den SV Hemelingen. Riebau hofft, dass diese Spiele dazu beitragen, die Mannschaft zu verbessern und die Regeneration zu fördern, um Verletzungen zu vermeiden.
In der aktuellen Situation sind einige Spieler des SV Atlas angeschlagen, darunter Tobias Fagerström, Timon Widiker, Mats Kaiser und Dinand Gijsen. Riebau betont die Wichtigkeit der Regeneration und hat die Testspiele auch als Möglichkeit gesehen, um auf die Herausforderungen des Ligaauftakts gegen MTV Wolfenbüttel am 21. Februar vorbereitet zu sein. Allerdings gibt es Hinweise, dass auch dieses Spiel möglicherweise nicht stattfinden kann.
Verletzungsprävention im Fußball
Die Probleme mit Verletzungen sind im Fußball, sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich, weit verbreitet. Eine umfassende Studie zur Verletzungsprävention, die von der VBG in Auftrag gegeben wurde, hat gezeigt, dass Knieverletzungen häufig zu hohen Ausfallzeiten führen. An dieser Studie, die als die größte ihrer Art im deutschen Fußball gilt, nahmen knapp 70 Mannschaften teil. Sie untersuchte die Effizienz eines präventiven Trainingsprogramms zur Reduzierung schwerer Knieverletzungen.
Das Trainingsprogramm umfasste verschiedene Module, darunter Mobilisation, Rumpfstabilisation und Sprung- sowie Landetraining. Die Ergebnisse zeigten, dass in der Interventionsgruppe signifikant weniger schwere Knieverletzungen auftraten. Dies ist ein wichtiger Aspekt, den auch der SV Atlas im Hinterkopf behalten sollte, um seine Spieler bestmöglich zu schützen und auf die bevorstehenden Herausforderungen optimal vorbereitet zu sein.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Situation des SV Atlas weiterentwickeln wird, aber die nächsten Testspiele könnten entscheidend für die Mannschaft sein, um das nötige Selbstvertrauen und die Form für die bevorstehenden Begegnungen zu gewinnen.
Mehr Informationen über die aktuelle Lage des SV Atlas Delmenhorst finden Sie in den detaillierten Berichten von dk-online.de und fupa.net.