In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar haben unbekannte Täter in den Stadtteilen Altona und Ottensen Alarm ausgelöst. Anwohner in der Bergiusstraße entdeckten, dass mehrere Fenster ihrer Häuser sowie eine Fassade mit politischen Symbolen beschmiert wurden. Diese Schmierereien umfassen unter anderem ein rotes Dreieck, das als Symbol der Hamas gedeutet wird, sowie Hammer-und-Sichel-Zeichen. Die betroffenen Anwohner hatten zuvor Plakate zur Erinnerung an die Opfer sexualisierter Gewalt beim Attentat in Israel am 7. Oktober 2023 angebracht. Diese Vorfälle haben großes Unbehagen ausgelöst und wurden von den Anwohnern selbst unkenntlich gemacht.
Wenig später traten ähnliche Fälle in der Straße Hohenesch zutage, wo neben weiteren symbolischen Politgraffiti auch die problematischen Schriftzüge „Tod Israel“ und „Gaza Schuld“ auf einer Hausfassade zu finden waren. In Anbetracht der Umstände hat die Polizei die Graffitis nun als Sachbeschädigung klassifiziert und die Ermittlungen übernommen. Der Staatsschutz beschäftigt sich aufgrund des aus politischen und möglicherweise extremistischen Hintergründen resultierenden Kontextes intensiv mit den Vorfällen. Bisher wurde jedoch keine konkrete Information zu möglichen Tatverdächtigen oder spezifischen Hintergründen veröffentlicht. Die Betroffenen sehen die Schmierereien als Teil einer besorgniserregenden Entwicklung, insbesondere in Anbetracht der Angriffe auf Projekte in Hamburg, die sich gegen Antisemitismus in der linken Szene aussprechen. mopo.de berichtet, dass …
In einem anderen Vorfall in Altona, der wenige Monate zuvor stattfand, sind auch hier Graffiti aufgetaucht, die die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdeten. Am 9. November 2025 sprühten zwei deutsche Staatsbürger in der Abstellgruppe einer Regionalbahn. Sicherheitsdienstmitarbeiter bemerkten die beiden Männer, die sich daraufhin der Polizei entzogen. Die Gleise mussten gesperrt werden, da die Abstellanlage im Regelbetrieb war. Eine Fahndung in der Umgebung führte zur vorläufigen Festnahme der Verdächtigen, die mehrere Beweismittel, darunter auch Sprühdosen, hinterliessen. Letztendlich wurde ein Strafverfahren wegen "gemeinschädlicher Sachbeschädigung" eingeleitet. presseportal.de informiert über den Vorfall.
Diese Vorfälle in Altona und Ottensen werfen ein Schlaglicht auf eine besorgniserregende Entwicklung in der Stadt und lassen befürchten, dass extremistische Tendenzen stärker zutage treten könnten. Die Ermittlungen dauern an und die Hoffnung besteht, dass die Polizei die Hintergründe aufklären und die Täter zur Verantwortung ziehen kann.