Heute, am 8. April 2026, steht der Stadtteil Ottensen in Hamburg ganz im Zeichen einer innovativen Foto-Ausstellung mit dem Titel „Die Straße spricht!“. Diese Ausstellung eröffnet am 9. April 2026 um 14:00 Uhr im Stadtteilarchiv Ottensen e.V., einer Geschichtswerkstatt für Altona. Die Ausstellung präsentiert eine spannende Erkundung des öffentlichen Raums durch Studierende der Akademie für Mode und Design und beleuchtet die vielfältigen Botschaften, die in Bezug auf Werbung, Macht und politische Kommunikation im urbanen Raum sichtbar werden. Die offizielle Eröffnung, eine Vernissage, findet bereits am 1. April 2026 um 19 Uhr statt.

Besucher können die Ausstellung an mehreren Terminen erleben, unter anderem am Montag, dem 13. April, und Dienstag, dem 14. April, jeweils um 14:00 Uhr, sowie am Sonntag, dem 19. April, um 12:00 Uhr. Die Ausstellung thematisiert die Sichtbarkeit und die Bedingungen im öffentlichen Raum und lädt zu einer Diskussion über visuelle Gerechtigkeit ein. In Ottensen, einem Stadtteil mit einer bewegten Geschichte und multikultureller Bewohnerschaft, werden sowohl offizielle als auch inoffizielle Zeichen präsentiert, die die visuelle Landschaft prägen. Historische Zeichen, insbesondere an Fassaden, erzählen von der Geschichte Altonas und fördern das Verständnis für die lokale Identität.

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Öffnungszeiten und Eintritt

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind wie folgt: Montag (Ostermontag geschlossen), Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch von 9:00 bis 13:00 Uhr, sowie am Sonntag, dem 19. April, von 12:00 bis 15:00 Uhr (Tag der Geschichtswerkstätten). Der Eintritt ist frei, was die Ausstellung für ein breites Publikum zugänglich macht.

Kunst im öffentlichen Raum

Die Präsentation von „Die Straße spricht!“ steht im Kontext eines breiteren Diskurses über Kunst im öffentlichen Raum in Hamburg, der vor über 41 Jahren ins Leben gerufen wurde. Wie Nora Sternfeld in ihrer Festrede zum Jubiläum betonte, lädt Kunst im öffentlichen Raum zur Versammlung und Auseinandersetzung ein. In Hamburg wird Kunst oft als ein Mittel verstanden, das dazu dient, das zu manifestieren, was nicht legitimiert ist. Diese Idee wird in der Ausstellung durch die Präsentation von Zeichen und Symbolen, die das Stadtbild prägen, weitergeführt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Diskussion darüber, wie Kunst im öffentlichen Raum wahrgenommen und interpretiert wird, stark gewandelt. Die Auseinandersetzung mit kolonialer Gewalt und deren Nachwirkungen in Hamburg stellt aktuelle Herausforderungen dar, während die Sichtbarkeit von Denkmälern und Mahnmalen ebenfalls auf dem Prüfstand steht. Die Ausstellung „Die Straße spricht!“ regt dazu an, über diese Themen nachzudenken und die eigene Wahrnehmung des öffentlichen Raums zu hinterfragen.

Für weitere Informationen zur Foto-Ausstellung klicken Sie bitte auf diesen Link und für Details über das Stadtteilarchiv und die Ausstellung auf diesen Link.