In Hamburg wird heute, am 6. April 2026, an drei strategisch gewählten Standorten der Straßenverkehr überwacht. Wie news.de berichtet, setzt die Polizei mobile Geschwindigkeitskontrollen ein, um die Einhaltung der Tempolimits zu gewährleisten. Das findet nicht nur aus Gründen der Sicherheit statt, sondern auch, um Radfahrer und Fußgänger zu schützen.

Die aktuellen Standorte der Blitzer sind:

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  • Billstedter Hauptstraße, PLZ 22111: Tempolimit liegt bei 20 km/h, das Blitzen begann um 16:47 Uhr.
  • Heidacker, PLZ 22523: Hier gilt ein Tempolimit von 30 km/h, Blitzer aktiv seit 19:35 Uhr.
  • Berner Chaussee, PLZ 22175: An diesem Standort wurde um 17:48 Uhr mit der Kontrolle begonnen.

Bußgelder auf einen Blick

Wer denkt, ein wenig zu schnell zu fahren, kommt schnell ins Straucheln. Die Strafen in Hamburg sind klar geregelt, wie der aktuelle Jusora Bußgeldkatalog zeigt. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die häufigsten Gründe, warum Fahrern Bußgelder auferlegt werden. Hier sind einige der relevanten Strafen für Geschwindigkeitsverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften:

Überschreitung (km/h) Bußgeld (€) Punkte Fahrverbot
Bis 10 20 0 Nein
11-15 40 0 Nein
16-20 60 0 Nein
21-25 100 1 Nein
26-30 150 1 Ja (1 Monat)
31-40 200 1 Ja (1 Monat)
41-50 320 2 Ja (1 Monat)
51-60 480 2 Ja (1 Monat)
61-70 600 2 Ja (2 Monate)
Über 70 700 2 Ja (3 Monate)

Aufmerksame Fahrer sind gefragt

Die Autofahrer sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass für bestimmte Verkehrsverstöße erhöhte Strafen gelten. Die verschärften Sanktionen aus der StVO-Novelle von 2021 bleiben auch in diesem Jahr in Kraft. Zudem sind die Nutzung von Radarwarnern in Deutschland stark reglementiert. Während das Mitführen eines Handys mit einer Radarwarn-App nicht strafbar ist, solange es während der Fahrt nicht aktiv genutzt wird, ist die Verwendung spezieller Blitzerwarner bereits eine strafbare Handlung.

Ein guter Hinweis ist, stets die Tempolimits zu beachten und respektvoll mit anderen Verkehrsteilnehmern umzugehen. Die verantwortungsvolle Nutzung der Straßenverkehr ist schließlich für alle wichtig. Sich im Voraus über die geltenden Bußgelder zu informieren, kann nicht schaden – schließlich kann jeder mal daneben liegen.