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Im März wird das Metropolis Kino Hamburg in Zusammenarbeit mit den Sinus Hospizen Othmarschen und Barmbek eine besondere Filmvorführung präsentieren: den Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“. Dieses Werk befasst sich mit dem Thema Tod auf eine direkte und ungeschönte Weise. Der Film begleitet das Berliner Bestattungsinstitut und den Bestatter Eric Wrede und zeigt dabei nicht nur Krematorien, sondern auch intime Momente in Wohnzimmern und einfühlsame Gespräche mit Angehörigen. Ziel des Films ist es, den Tod als Teil der Realität darzustellen, ihn nahbar und menschlich zu machen.

Matthias Bähr, der Geschäftsführer des Hospiz Sinus Othmarschen, hebt hervor, wie wichtig es ist, offen über das Lebensende zu sprechen. Der Film regt zur Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Verdrängung des Themas Tod an und bietet einen alternativen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung. Besonders hervorzuheben ist, dass die Veranstaltung eine Sonntagsmatinée mit Filmvorführung beinhaltet, gefolgt von einer Diskussion mit Regisseur Michael Schwarz und Produzent Alexander Griesser (per Zoom), moderiert von Manja Malz von der Kinemathek Hamburg. Der Dokumentarfilm wird als lebensbejahend beschrieben und ist eine Ode an die Feier des Lebens. Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung können Sie die Quelle hier einsehen.

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Filme über Hospizarbeit und den Umgang mit dem Tod

Das Thema Tod und Hospizarbeit wird nicht nur im genannten Film behandelt. Es gibt eine Vielzahl sehenswerter Filme, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Einige davon sind speziell für einen begrenzten Zeitraum verfügbar, wie etwa der Erklär-Film „Das kann Hospizarbeit!“, der 2025 neu aufgelegt wird. Auch die Videoreihe „Abschied – dein Ratgeber für den letzten Weg“ auf YouTube bietet wertvolle Inhalte.

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Weitere interessante Beiträge sind beispielsweise der Dokumentarfilm „Tabu Tod (1) – Sterben heute“, der den Sterbeprozess und die Kultur der Sterbebegleitung thematisiert, sowie „Wie wollen wir sterben?“, der die Realität des Sterbens in Krankenhäusern und Pflegeheimen beleuchtet. Eine umfassende Liste sehenswerter Filme über die Hospizarbeit kann auf der Webseite des Hospizvereins Langenhagen eingesehen werden. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte diesen Link: Hospizverein Langenhagen Filmliste.

Persönliche Geschichten und Erfahrungen

Ein eindrückliches Beispiel aus der Praxis ist die Geschichte von Dorothe Münz, die ihre 92-jährige demente Mutter pflegt, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist. Trotz der Vorbereitung auf den Abschied beschreibt sie den Tod ihrer Mutter als Schock. Dorothe hat sich daraufhin entschlossen, eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleiterin in München zu machen. Ihre Motivation stammt auch aus der Erfahrung des plötzlichen Todes ihres gehörlosen Bruders vor neun Jahren, was ihre Sicht auf die palliative Versorgung wesentlich geprägt hat.

Die Bedürfnisse von Gehörlosen in der Sterbephase sind besonders, da körperliche Nähe und Berührung für sie wichtiger sind als Musik oder Gespräche. In Würzburg gibt es ein bemerkenswertes Beispiel für eine Palliativstation, die auf die Bedürfnisse von Gehörlosen eingeht, unterstützt von gehörlosen Hospizbegleitern. Diese individuelle Betreuung zeigt, wie wichtig es ist, auf die speziellen Bedürfnisse von Patienten einzugehen, um ihnen eine würdevolle und erfüllende letzte Lebensphase zu ermöglichen. Mehr dazu erfahren Sie in der ARD Mediathek.