Ab Freitagabend, dem 20. Februar, wird die Autobahn 7 in Hamburg erneut für einen längeren Zeitraum voll gesperrt. Für 55 Stunden, bis Montag, den 23. Februar, um 5 Uhr, bleibt der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld, einschließlich des Elbtunnels, dicht. Die Initiatoren dieser Sperrung sind die Projektmanagementgesellschaft Deges, die hier bedeutende Arbeiten durchführen wird. 【NDR】
Der Grund für die massive Vollsperrung sind die Montage von drei neuen Verkehrszeichenbrücken mit Großkränen sowie die Fortsetzung des Baus des dringend benötigten Lärmschutztunnels Altona. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans, die Verkehrsinfrastruktur in der Metropolregion Hamburg zu verbessern, denn die Stadt ist stark im Wandel und ihre Verkehrsbedürfnisse unterliegen kontinuierlichem Wandel. 【Verkehrsrundschau】
Umleitungen und Schienenverkehr
Die Umleitungen während der Sperrung werden recht umfangreich sein. Autofahrer werden gebeten, die Stadt Hamburg weiträumig zu umfahren, insbesondere über die Autobahn 1 (A1), die Autobahn 21 (A21) und die Bundesstraße 205 (B205). Umleitungen für den Verkehr aus südlicher Richtung werden ab dem Buchholzer Dreieck/Horster Dreieck über das Autobahnkreuz Maschener Kreuz auf die A1 geleitet, während der Verkehr aus dem Norden ab der Anschlussstelle Neumünster-Süd auf die B205 umgeleitet wird. Auch innerstädtische Umleitungen sind notwendig, über die Elbbrücken beispielsweise. 【NDR】
Zudem werden die Buslinien 150, 250 und 611 über die Elbbrücken umgeleitet. Zu beachten ist auch, dass die Bundesstraße 75, die häufig als Ausweichstrecke zur A1 verwendet wird, ebenfalls von Bauarbeiten betroffen ist. Besonders hervorzuheben ist die Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf, wo nur eine Spur je Richtung auf der Bremer Straße zur Verfügung stehen wird.【Verkehrsrundschau】
Langfristige Entwicklungen
Die laufenden Arbeiten sind Teil eines größeren Kampfs für die Verbesserung des Lärmschutzes und die spätere Ausweitung der A7 auf acht Spuren. Der Lärmschutztunnel Altona soll bis 2028 fertiggestellt werden, während die Verhandlungen zur Verbesserung der Verkehrs- und Infrastrukturentwicklung in Hamburg weiter gehen. Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) berichtet regelmäßig über Neuigkeiten und Entwicklungen in diesem Bereich und arbeitet daran, die Rahmenbedingungen für die Verkehrsund Infrastrukturplanung fortlaufend zu analysieren und bewerten. 【Hamburg.de】
Diese Sperrungen sind nur ein Teil der insgesamt acht angekündigten Wochenend-Vollsperrungen der A7 in diesem Jahr. Besonders auf die letzte in diesem Jahr kommenden Juni, bei der der Elbtunnel nicht betroffen sein wird, legen die Verantwortlichen jedoch großen Wert. Die Bauarbeiten am Lärmschutztunnel in Schnelsen hingegen werden an diesem Tag ebenfalls eine Umleitung nötig machen.