Altes Land: Ein Meister restauriert Fachwerkhäuser mit Herz und Hand!

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Erfahren Sie mehr über Bahrenfeld: von der Fachwerkrestaurierung bis zur exotischen Teezubereitung im Japanischen Garten.

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Altes Land: Ein Meister restauriert Fachwerkhäuser mit Herz und Hand!

Im Alten Land, das für seine pittoresken Fachwerkhäuser berühmt ist, wird Tradition großgeschrieben. Hier restauriert Bodo Vogel seit 40 Jahren die prächtigen Gebäude, die charakteristisch für die Region sind. Mit seinen 74 Jahren denkt der erfahrene Handwerker daran, sich möglicherweise zur Ruhe zu setzen. Sein letzter offizieller Auftrag wurde rund um den Michel begleitet und wird von vielen geschätzt.

Die Fachwerkhäuser im Alten Land sind wahre Schmuckstücke, die mit Buntmauer-Fachwerk und kunstvollen Giebelzierden begeistern. Viele dieser traditionellen Bauernhäuser, auch Hallenhäuser genannt, sind zum Teil in einem so guten Zustand, dass sie bewohnt werden können. Wie der Tourismus Altes Land berichtet, lässt sich der Ursprung der Buntmauer-Bauweise vermutlich in den Niederlanden zurückverfolgen. Hierbei werden die Wände in gleichmäßige Vierecke aufgeteilt, wobei jedes Fach unterschiedlich gestaltet ist.

Tradition des Obstbaus

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Obstbau, der im Alten Land eine lange Geschichte hat. Dieser begann ursprünglich als Nebenverdienst für Kleinbauern, Handwerker und Händler und kann bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die weitere Entwicklung der Obstbaumkultur, die ihren Aufschwung mit der Gründung des Obstbauversuchsringes 1929 erlebte, hat das Alte Land zum größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Nordeuropas gemacht. Heute werden etwa 10.000 Hektar mit Obst kultiviert, wobei der Apfelanbau rund 90 % der Obstanbaufläche ausmacht und jährlich 250.000 Tonnen Obst geerntet werden.

Fachwerkhäuser sind nicht nur für ihre Ästhetik bekannt, sondern auch für ihre historische Bedeutung. Sie stehen als Ausdruck von Handwerkskunst und sind ein wichtiges kulturelles Erbe. Wie in der Moselregion, wo die Fachwerkhäuser gleichfalls vielschichtig und kunstvoll gestaltet sind, sind sie auch im Alten Land ein sichtbares Zeugnis der Geschichte. Jeweils reich verzierte und kunstvoll geschnitzte Gebäude prägen das Bild der Dörfer, die oft wie ein lebendiges Museum wirken. Die Verwendung von langlebigem Eichenholz und die Variation der lokalen Baustile unterstreichen die kulturellen Einflüsse der Region.

Kulinarische Experimente

Doch nicht nur Traditionen stehen hoch im Kurs. Es wird auch experimentiert und neu gedacht – etwa bei Thorsten Frerichs und Gunnar Kaack, die in Bahrenfeld eine eigene Destille betreiben. Ihr neuestes Produkt? Ein Franzbrötchenlikör, der sicher für Aufsehen sorgen wird. Geruch und Geschmack des beliebten süßen Kleingebäcks werden in diesem besonderen Likör vereint.

Und wie könnte es in Hamburg anders sein? Dazu kommt die Kunst des Matcha-Tees, die Takeshi Yamamori im Teehaus im Japanischen Garten in Planten un Blomen zelebriert. An jedem 2. und 4. Sonntag im Monat zeigt er Interessierten die traditionelle Zubereitung des grünen Tees, ein Erlebnis, das das Interesse an fernöstlicher Kultur in sich vereint.

Insgesamt wird hier in Hamburg und dem Alten Land deutlich, dass alte Traditionen und frische Ideen harmonisch nebeneinander existieren. Sei es durch die Restaurierung der Fachwerkhäuser, die den Charme der Region bewahren, oder durch innovative Produkte, die neue Akzente setzen – die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart macht das Alte Land zu einem lebendigen Ort mit viel Geschichte.

In der Redaktion sind viele Hände am Werk, um solche Geschichten zum Leben zu erwecken, darunter Produktionsleiter Andy Kaminski, Redakteurin Sandra Eichmann und Redaktionsleiterin Ilka Steinhausen, während Theresa Pöhls als Moderatorin durch die Programme führt. Ihr Engagement macht es möglich, die Faszination für die Region und ihre Traditionen weiterzugeben und die Leser in den Bann zu ziehen.