In Hamburg-Jenfeld tut sich Großes! Kürzlich wurde der Mehrparteienvertrag zur umfassenden Erneuerung und Erweiterung des Campus der Helmut-Schmidt-Universität unterzeichnet. Diese Initiative wird nicht nur die Universität modernisieren, sondern auch einen neuen Wissenschaftsstandort schaffen, der Hamburg weiter auf die wissenschaftliche Landkarte setzt. entwicklungsstadt.de berichtet, dass die Bundeswehr hierfür rund eine Milliarde Euro bereitstellt. Das Vorhaben ist ambitioniert: Auf einer Fläche von etwa 205.000 Quadratmetern soll der neue „Campus DOK“ entstehen, mit mehr als 100.000 Quadratmetern Nutzfläche.

Was kann Hamburg von diesem neuen Projekt erwarten? Einerseits wird die bisherige Aufsplittung der Fachbereiche auf verschiedene Standorte aufgehoben, was letztendlich die Lehre und Forschung an der Universität bündeln und intensivieren wird. Der Campus wird klimaneutral konzipiert, was nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch zeigt, dass moderne Bauprojekte nachhaltig gestaltet werden können. Besonders knifflig wird die Situation während der etwa zehnjährigen Bauzeit: Der laufende Universitätsbetrieb muss aufrechterhalten werden, während gleichzeitig umfangreiche Bauarbeiten stattfinden.

Ein Modell für die Zukunft

Ein Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts ist das neuartige Konzept der Integrierten Projektabwicklung (IPA). Bei dieser Form der Projektabwicklung arbeiten alle Beteiligten – von Architekten über Bauunternehmen bis hin zur Bauverwaltung – von Anfang an eng zusammen bundesbau.de. Mahalia Gardner, Fachgebietsleitung IPA der Bundesbauabteilung Hamburg, hebt hervor, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Transparenz wesentliche Elemente sind. Gemeinsamkeiten stehen hier im Vordergrund und die Gewinn- und Verlustvergemeinschaftung sorgt dafür, dass jeder Akteur gemeinsam für den Erfolg des Projekts kämpft.

Die beteiligten Unternehmen, darunter die Architekturbüros Heinlewischer Partnerschaft und MO Architekten sowie die Bauunternehmen HOCHTIEF Infrastructure und Lindner SE, setzen auf eine Kultur des Miteinanders. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lean-Construction-Methoden, um die Planungen und Bauprozesse effizient zu gestalten bundesbau.hamburg.

Hamburg stärkt die Wissenschaft

Der neue Campus DOK ist nicht nur eine Investition in die Ausbildung des Offiziernachwuchses, sondern auch eine Maßnahme, die die Wissenschaft in Hamburg stärkt. Mit diesem Projekt wird Hamburg nicht nur regional, sondern auch bundesweit als bedeutender Wissenschaftsstandort gefestigt. Das Ziel ist klar: Die Helmut-Schmidt-Universität soll zukunftsorientierte Forschung und Lehre in modernster Umgebung ermöglichen.

Insgesamt zeigt das Vorhaben, dass Hamburg mit einem guten Händchen in die Zukunft blickt. Die enge Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren ist ein vielversprechender Ansatz, der das Potenzial hat, Großprojekte effizient und nachhaltig zu realisieren. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Campus DOK entwickeln wird und den Hochschulstandort nachhaltiger und moderner gestalten kann.