Ein aufregendes Event für alle Walking-Football-Fans fand am 28. März 2026 in Hamburg statt: der erste internationale Drei-Nationen-Cup. Mit dabei war der TuS Fleestedt, der mit einer engagierten Mannschaft die Farben Deutschlands vertrat. Das Turnier, an dem Teams aus Deutschland, Polen und Schweden teilnahmen, bot spannende Begegnungen und eine großartige Möglichkeit des internationalen Austauschs.
Die teilnehmenden Mannschaften spielten in einem Modus „Jeder gegen jeden“ mit einer Spielzeit von jeweils 25 Minuten. Dabei war die Freude am Spiel und das Gemeinschaftsgefühl klar im Vordergrund, was das Walking-Football-Konzept so besonders macht. Statt um jeden Ball zu kämpfen, steht der Spaß beim Gehen im Vordergrund, was berücksichtigt, dass reduzierten Zweikämpfe das Verletzungsrisiko minimieren, wie auch in einem Bericht von Kreiszeitung Wochenblatt festgehalten wird.
Einzigartige Spielbedingungen
Das Turnier hatte seine Besonderheiten: Gespielt wurde nach UEFA-Regeln, die vor allem für die deutschen Spieler ungewohnt waren. Dies umfasste unter anderem den Einsatz eines Torwarts und die Verwendung von Kleinfeldtoren. Die Ballhöhe war bis zur Torlatte erlaubt, was für zusätzliche Dynamik sorgte. Die Altersklassen, in denen gespielt wurde, umfassten die Herren 50+, Herren 60+ sowie ein Frauenteam. Die Spieler des TuS Fleestedt, darunter Rüdiger Otto und Tom Bernard in der Altersklasse 60+ sowie Felix Hagenauer und Sven Hirschböck in der Altersklasse 50+, traten mit einer minimalen Vorbereitung von nur einem gemeinsamen Training an.
Der Turniersieg für die Herren 50+ ging an Polen, die mit drei Siegen und einem Unentschieden den ersten Platz belegten. Gegen Schweden und Deutschland konnten sie sich durchsetzen; die Platzierung war denkbar knapp, da Polen mit insgesamt 13 Toren aufwarten konnte, während Schweden 12 Tore erzielte. Auch für die 60+-Mannschaft der Herren war das Ergebnis vergleichbar, hier siegte ebenfalls Polen, gefolgt von Schweden, die punktgleich waren, jedoch durch die Tordifferenz zurückfielen. Für die Frauen ging der Sieg an Schweden.
Ein faires Turnier
Die Siegerehrung, die von Christian Klahn, dem Schatzmeister des Hamburger Fußballverbands, sowie Jean Künzel, dem Organisator des Turniers, übernommen wurde, würdigte die großartige Leistung aller Teilnehmer. Künzel betonte das Potenzial von Walking Football auf internationaler Ebene und lobte das faire Spielen. Teilnehmer aus Hamburg, Kaltenkirchen, Buchholz, Magdeburg und sogar von Schalke 04 waren am Start und sorgten für ein vielfältiges und spannendes Ambiente.
Der TuS Fleestedt konnte sich insgesamt gut präsentieren, mit Spielern wie Virginia Keller, Alina Schmidt und Amelie Vergin im Frauenteam, die sich ebenfalls toll in die Mannschaftsleistung einbrachten. Ein Event, das kaum besser hätte laufen können und das für alle Beteiligten eine reiche Erfahrung bot, die sicherlich in die nächsten Wettbewerbe getragen wird.