In Hamburg-Jenfeld wird kräftig in die Zukunft investiert: Engie Deutschland hat den Zuschlag für die mechanische Gebäudeausrüstung des umfangreichen Campus DOK der Helmut-Schmidt-Universität erhalten. Dieses Großprojekt zählt zu den größten Bauvorhaben Deutschlands und wird nicht nur die Hochschullandschaft aufwerten, sondern auch einen bedeutenden Schritt Richtung Nachhaltigkeit und Energieeffizienz machen, wie Facility Manager berichtet.
Im Rahmen des Projekts wird Engie Deutschland als Generalübernehmer agieren und die Planung sowie Umsetzung hocheffizienter gebäudetechnischer Systeme übernehmen. Dazu gehören Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitärtechnik sowie die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR). Das Projekt zielt darauf ab, einen nachhaltigen Wissenschaftsstandort zu schaffen, der den hohen Anforderungen der Klimaneutralität gerecht wird, so Engie Deutschland.
Im Detail: Der Campus DOK
Der Campus DOK erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 205.000 Quadratmetern, was einen umfassenden Umbau und Neubau von Universitätsgebäuden mit einer Brutto-Grundfläche von 30.000 Quadratmetern und Neubauten von rund 70.000 Quadratmetern umfasst. Dieses ambitionierte Vorhaben wird über die nächsten zehn Jahre realisiert; die Planungsphase beginnt bereits Anfang 2026 mit allen zehn beteiligten Allianzpartnern, während die Bauphase bis 2035 abgeschlossen sein soll.
Ein Highlight des Projekts wird die geplante fünfstöckige Bibliothek mit einer markanten Glasfassade sein, die als Herzstück fungiert. Rund um dieses zentrale Gebäude werden weitere neue Einrichtungen und revitalisierte Freianlagen entstehen, was die Attraktivität des Campus zusätzlich steigert. Donald Appel, Leiter der Bundesbauabteilung Hamburg, hebt den innovativen Ansatz in der Projektabwicklung hervor: Das Vorhaben wird nach dem IPA-Modell umgesetzt, bei dem alle Projektpartner eng zusammenarbeiten, um eine optimierte Planung und Ausführung zu gewährleisten, wie Engie Deutschland betont.
Engie Deutschland hat mit den großen Projekten in Hamburg also ein gutes Händchen bewiesen. Der Campus DOK stellt das dritte große Vorhaben dar, das unter dem IPA-Modell realisiert wird, und trägt zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes bei. Mit dieser Initiative wird nicht nur eine moderne Lernumgebung geschaffen, sondern auch ein klares Bekenntnis zu umweltbewussten Baukonzepten gesetzt.
Mit all diesen spannenden Entwicklungen am Campus DOK bleibt abzuwarten, wie sich der Wissenschaftsstandort Hamburg in den kommenden Jahren weiter entfalten wird. Eines steht jedoch fest: hier liegt definitiv was an!



