Hamburgs Weihnachtsmärkte: Besuchersiege und Umsatzrückgänge!
Wandsbek verzeichnet beim "Winterzauber" 125.000 Besucher. Weihnachtsmärkte in Hamburg: Umsatzrückgänge und geschlossene Stände.

Hamburgs Weihnachtsmärkte: Besuchersiege und Umsatzrückgänge!
In Hamburg ist die Weihnachtszeit in vollem Gange und die Stadt erstrahlt in festlichem Glanz. Zahlreiche Weihnachtsmärkte laden Einheimische und Besucher ein, um die festliche Atmosphäre zu genießen. Doch wie läuft es auf den Märkten in diesem Jahr? Ein Blick auf die beliebten Verkaufsstände und ihre Umsätze zeigt eine gemischte Bilanz.
Die meisten Weihnachtsmärkte in Hamburg bleiben bis Ende Dezember geöffnet, doch einige schließen bereits zu Heiligabend. Dazu zählen der traditionsreiche Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt, der Jungfernstieg und Santa Pauli. Laut NDR zieht der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt mehr als zwei Millionen Besucher an, was einen erheblichen Ansturm bedeutet.
Umsatzunterschiede und Besucherzahlen
Während die Besucherzahlen in vielen Teilen der Stadt erfreulich hoch sind, gibt es doch signifikante Unterschiede beim Umsatz. Marktbetreiber in der Spitalerstraße und am Gerhart-Hauptmann-Platz berichten von einem Rückgang von 15% im Vergleich zum Vorjahr. Laut Veranstalter Robert Kirchhecker lässt sich diese Entwicklung darauf zurückführen, dass das Geld bei vielen Menschen nicht mehr so locker sitzt. Auch der Weihnachtsmarkt Santa Pauli hat eine durchwachsene Saison erlebt, auch hier bleibt der Umsatz hinter den Erwartungen zurück.
Abgesagte Märkte und ihre Gründe
Blickt man auf die gesamte Weihnachtsmarktlage in Deutschland, so fällt ins Auge, dass jährlich über 2500 Weihnachtsmärkte stattfinden, die etwa 160 Millionen Besucher anziehen und einen Gesamtumsatz von rund 5 Milliarden Euro generieren. Zwischen Glühwein und Lebkuchen scheint das Angebot in den letzten Jahren teurer geworden zu sein, was z.B. auf einem Weihnachtsmarkt in München mit Preisen für Glühwein von 18 Euro zu spüren war. Die aktuelle Lage bleibt also angespannt, sowohl für Betreiber als auch für Besucher, die etwas auf die Preisschilder achten müssen.