Heute ist der 22.02.2026 und in Hamburg sind die aktuellen Geschwindigkeitsmessungen ein heißes Thema. Die Polizei hat an drei ausgewählten Standorten Blitzer installiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden. Die Überwachung des Straßenverkehrs ist ein fester Bestandteil der Verkehrskontrollen in der Hansestadt, wie auch die regelmäßigen temporären Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Standortumfeld zeigen. Die Blitzer stehen heute an folgenden Orten:

  • Moorburger Elbdeich, PLZ 21079, Harburg, Moorburg – Blitzer gemeldet um 11:12 Uhr. Tempolimit: 30 km/h.
  • Möllner Landstraße, PLZ 22117, Billstedt, Schiffbek, Hamburg-Mitte – Blitzer gemeldet um 10:58 Uhr. Tempolimit: 30 km/h.
  • Eddelbüttelstraße, PLZ 21073, Harburg, Phoenix-Viertel – Blitzer gemeldet um 10:57 Uhr. Tempolimit: 10 km/h.

Die letzte Aktualisierung zu diesen Geschwindigkeitsmessungen erfolgte um 11:15 Uhr. Diese Maßnahmen sind nicht nur Routine, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsstrategie in Hamburg. Laut einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft sind Blitzer in Hamburg besonders effektiv, da die Autofahrer hier häufiger zu Geschwindigkeitsüberschreitungen neigen als in anderen Großstädten wie Berlin oder München. Die Polizei geht daher konsequent gegen Raser vor, um das Unfallrisiko zu reduzieren, was auch die Bürger zu schätzen wissen.

Die Funktionsweise der Geschwindigkeitsmessung

Die verschiedenen Messverfahren, die in Hamburg eingesetzt werden, sind vielfältig. Es wird zwischen Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen unterschieden. Bei der Lasermessung senden Laserstrahlen aus, die vom Fahrzeug reflektiert werden. Die Geschwindigkeit wird dann durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt. Bei der Radarmessung hingegen kommen elektromagnetische Wellen zum Einsatz, deren Reflexion die Geschwindigkeit durch den Doppler-Effekt bestimmt. Induktionsschleifen erkennen Fahrzeuge durch eine Magnetfeldänderung, wodurch die Geschwindigkeit ebenfalls berechnet wird.

Alle Messverfahren müssen technisch geprüft und zugelassen werden, sodass eine Konformitätsprüfung erforderlich ist. Dies bedeutet, dass Hersteller eine Konformitätserklärung bei einer zugelassenen Prüfungsstelle einreichen müssen. In Deutschland gelten strenge Richtlinien, wo und wie geblitzt werden kann, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. So ist das Blitzen auch bei schlechtem Wetter oder in der Nacht erlaubt, ohne dass ein sichtbarer Blitz notwendig ist.

Regelungen und Einspruchsmöglichkeiten

Wenn es zu einer Geschwindigkeitsmessung kommt, haben betroffene Autofahrer die Möglichkeit, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Dies geschieht häufig, wenn Zweifel an der Richtigkeit der Messung bestehen. Die Richtlinien der Bundesländer und Herstellervorgaben spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Es gibt auch Vorschriften, die Mindestabstände zwischen dem Schild und der Messanlage festlegen, die in der Regel zwischen 150 und 200 Metern liegen. Private Unternehmen dürfen in der Regel nur eingeschränkt bei Geschwindigkeitsmessungen helfen, was die Transparenz in der Verkehrssicherheit erhöht.

Insgesamt zeigt sich, dass Blitzer ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtbildes in Hamburg sind, der zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beiträgt. Wer mehr über die Standorte der festen Blitzer in Hamburg erfahren möchte, findet dazu hilfreiche Informationen auf einschlägigen Webseiten, wie beispielsweise hier.

Für weitere Informationen über die Funktionsweise und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Geschwindigkeitsmessung, können Interessierte auch einen Blick in die ausführlichen Richtlinien auf der Website des ADAC werfen.

Bleiben Sie also vorsichtig und halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Hamburgs Straßen!