Hamburg: Arne Jacobsen Haus wird zum modernen Bürostandort umgebaut!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Das Bezirksamt Hamburg-Nord zieht ins Arne Jacobsen Haus. Der Umbau startet, um moderne Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Das Bezirksamt Hamburg-Nord zieht ins Arne Jacobsen Haus. Der Umbau startet, um moderne Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord zieht ins Arne Jacobsen Haus. Der Umbau startet, um moderne Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Hamburg: Arne Jacobsen Haus wird zum modernen Bürostandort umgebaut!

In Hamburg tut sich etwas Großes: Das Bezirksamt Hamburg-Nord zieht in die ehemalige HEW-Zentrale im Arne Jacobsen Haus ein, und am Montag wurde der offizielle Startschuss für den Umbau gegeben. Dieses architektonische Juwel, das 1960er-Jahre-Design verkörpert und von dem berühmten Architekten Arne Jacobsen entworfen wurde, soll sich zu einem modernen Arbeitsort wandeln, der den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Doch nicht nur die Gestaltung des Raums steht zur Diskussion, auch die Energieeffizienz des Gebäudes wird aufpoliert.

Das Arne Jacobsen Haus, das sich über eine beeindruckende Länge von 150 Metern erstreckt und komplett verglast ist, zählt zu den bekanntesten Bürohochhäusern der Hansestadt. Mit seinen Hunderte von Büros, Fahrstühlen und Konferenzräumen bietet der Bau viel Platz, muss jedoch den Herausforderungen der Zeit standhalten. Der Raumzuschnitt erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen, und die energetischen Auflagen sind ebenfalls überholt. Eine glasverzogene Fassade benötigt dringend einen Austausch, wobei für die Renovierung dickeres Glas zum Einsatz kommt, um den energetischen Standards gerecht zu werden. Außengestaltungen sind aufgrund des Denkmalschutzes allerdings nicht erlaubt, was die Planungen zusätzlich spannend macht, berichtet die Tagesschau.

Revitalisierung und Neues Arbeiten

Die Baugenehmigung für die Revitalisierung des denkmalgeschützten Gebäudes wurde bereits am 19. September 2023 erteilt. Ziel der Arbeiten ist es, das Arne Jacobsen Haus in einen modernen „New Work Spot“ zu verwandeln. Die Bauarbeiten sind für die zweite Hälfte des Jahres 2024 angesetzt, und die Stadt erwartet, dass nach Abschluss der Renovierungen rund 880 Mitarbeiter hier ihren Arbeitsplatz finden werden, so die offizielle Webseite zum Arne Jacobsen Haus.

Diesen architektonischen Glanz der 1960er Jahre bezeichnet man oft als „schlicht und schön“. Trotz der oft kritischen Wahrnehmung der Nachkriegsarchitektur, die manchmal als hässlich und seelenlos gilt, gibt es viele Einzelbauten aus dieser Zeit, die einen ästhetischen Anspruch zeigen. Das Arne Jacobsen Haus ist ein Paradebeispiel dafür, denn mit seinem innovativen Design hat es bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren, wie Monumente Online beschreibt.

Erreichbarkeit und Zukunft

Der neue Standort des Bezirksamtes ist ideal angebunden: Die U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße sowie die S-Bahn-Haltestelle Rübenkamp befinden sich in unmittelbarer Nähe, und auch sechs Buslinien machen Halt direkt vor dem Gebäude. Damit wird sichergestellt, dass die neuen Mitarbeiter und städtischen Besucher problemlos an ihr Ziel gelangen, wenn der Umbau in zwei Jahren abgeschlossen ist.

Die Repräsentanten der Stadt haben den Start der Umbauarbeiten mit einem symbolischen Hammerschlag gefeiert. Finanz- und Bezirkssenator Andreas Dressel betonte dabei die hohe Bedeutung des Denkmalschutzes und die Verantwortung, die die Stadt für den Erhalt solcher architektonischen Wahrzeichen hat.

Das Arne Jacobsen Haus wird also nicht nur ein neuer Arbeitsort, sondern auch ein Beispiel dafür, wie man altes Erbe mit neuen Anforderungen in Einklang bringen kann. Ein guter Grund, die Entwicklungen in Hamburg im Auge zu behalten!