Zehn Jahre Flüchtlingshilfe in Eppendorf: Erfolgsgeschichten und Integration!
Die Flüchtlingshilfe Eppendorf feiert 10 Jahre erfolgreiche Integration: Unterstützende Maßnahmen und persönliche Erfolgsgeschichten.

Zehn Jahre Flüchtlingshilfe in Eppendorf: Erfolgsgeschichten und Integration!
Ein großer Grund zum Feiern ist die erfolgreiche Flüchtlingshilfe in Eppendorf, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Was einst als kleine Initiative begann, hat sich mittlerweile zu einem beeindruckenden Netzwerk entwickelt, das zahlreiche geflüchtete Menschen unterstützt. Laut hallobo.de haben 77 junge Männer, die seit 2015 in Deutschland sind, mittlerweile eine feste Anstellung gefunden. Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis unermüdlicher Arbeit von über 100 Ehrenamtlichen, die kontinuierlich ihr Herzblut in die Flüchtlingshilfe stecken.
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die Anfänge: An der Schule an der Ruhrstraße wurden Flüchtlinge betreut, während ehrenamtliche Helfer bei Kleiderspenden, Fahrradtouren und Arztbesuchen unterstützten. Neben praktischer Hilfe war der Fokus stets auf Sprachförderung gelegt, denn die persönliche Begegnung und individuelle Betreuung sind die Schlüssel zum Erfolg. „1:1-Betreuung und Tandem-Begleitung haben sich bewährt“, erklärt Rita Kordt, ein Gründungsmitglied des Netzwerks und Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde.
Erfolgsgeschichten und Unterstützung
Das Engagement zeigt sich auch in den bewegenden Geschichten der Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist die Geschichte von Shirawan Rammo, der seit 2016 in Bochum lebt, als Flüchtlingsberater arbeitet und sich zum Kaufmann im Gesundheitswesen umschult. „Ich bin glücklich, hier leben zu können und in meinem Beruf helfen zu dürfen“, schildert Rammo seine Erfahrungen. Er wurde 2022 eingebürgert und erzählt seine Geschichte im Buch „Zwischen zwei Welten“.
Die Integrationsbemühungen werden auch von der Bundesregierung unterstützt. Verschiedene Maßnahmen zur Sprachförderung und Integration stehen im Mittelpunkt, um geflüchtete Frauen, Kinder und Jugendliche zu stärken. Dies zeigt bmbfsfj.bund.de, wo u.a. Jugendmigrationsdienste angeboten werden, um junge Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu begleiten.
Gemeinsame Aktivitäten und Integration
Wöchentliche Treffen bei Kaffee und Kuchen bieten zudem Platz für persönlichen Austausch und helfen bei sprachlichen und alltäglichen Herausforderungen. Diese geselligen Zusammenkünfte sind besonders für die neuen Bewohner der Siedlung Vogelstraße wichtig, die hauptsächlich aus der Ukraine stammen. Hier leben viele geflüchtete Mütter mit ihren Kindern, die ebenfalls auf Unterstützung angewiesen sind.
Ein Beispiel ist die Familie Ruzhynskyi: Olga hat einen Bürojob angenommen, während ihr Ehemann Vead in einer Fahrradwerkstatt arbeitet. Ihr Sohn Artem geht noch zur Schule und bereitet sich darauf vor, das Abitur zu machen. Solche Erfolgsgeschichten zeigen, dass Integration in Eppendorf gelebt und nicht nur theoretisch umgesetzt wird.
Insgesamt beweist die Flüchtlingshilfe in Eppendorf, wie wichtig Engagement und persönliche Unterstützung sind. Das Netzwerk kann stolz darauf sein, wie viele Menschen hier eine neue Chance erhalten haben und mit jeder Begegnung ein Stück mehr zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen.