In einer spannenden Nachricht für die Gesundheitsgemeinschaft hat die renommierte TIME-Liste Ghyslain Mombo-Ngoma als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im Gesundheitswesen für 2026 ausgewählt. Dies wurde am 11. Februar 2026 bekannt gegeben, während die offizielle Ausgabe am 23. Februar erscheinen wird, wie idw-online.de berichtet. Mombo-Ngoma ist nicht nur ein angesehener Forscher, sondern auch der Leiter der Forschungsgruppe „Drug Implementation“ am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg.
Sein besonderes Augenmerk gilt der klinischen und Implementationsforschung zu armutsassoziierten Infektionen, mit speziellen Projekten zur Entwicklung und Evaluierung neuer Therapien gegen Malaria und Schistosomiasis. Ein herausragendes Projekt war eine Phase-3-Studie in Gabun, die gezeigt hat, dass eine neue Einmal-Therapie gegen Malaria vergleichbare Heilungsraten wie die herkömmliche dreitägige Behandlung erzielt. Diese spannenden Forschungsergebnisse wurden auf der Jahrestagung 2025 der American Society of Tropical Medicine and Hygiene präsentiert. Diese Anerkennung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für Mombo-Ngoma, sondern hebt auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Forschungseinrichtungen hervor.
Ein starkes Fundament für die Forschung
Das BNITM, wo Mombo-Ngoma arbeitet, ist Deutschlands führende Einrichtung für tropische und neu auftretende Infektionskrankheiten. Mit Hochsicherheitslaboren und einer Vielzahl an Forschungsbereichen, die von der Erregerforschung bis zur Epidemiologie reichen, stellt das Institut sicher, dass wichtige Themen wie Malaria, hämorrhagische Fieberviren und vernachlässigte Tropenkrankheiten umfassend behandelt werden. Laut bnitm.de spielt es auch eine Schlüsselrolle in der globalen Forschungsszene, insbesondere durch internationale Partnerschaften in Afrika, wie mit dem Kumasi Centre for Collaborative Research in Tropical Medicine in Ghana und dem Centre de Recherches Médicales de Lambaréné in Gabun.
Neben den klassischen Forschungsansätzen hat das BNITM auch ein neu eingerichtetes Data Science Centre etabliert, um moderne Analysemethoden und innovative Lösungen in der Infektionsforschung zu fördern. Diese Initiative hilft, lokale Forschungsinfrastrukturen zu stärken und die Expertise nachhaltig auszubauen. Die Organisation und die Schwerpunkte der Forschung am BNITM sind in fünf Sektionen strukturiert: Pathogen, Interface, Patient, Population und Implementation.
Ein Blick in die Zukunft
Die Kooperationen des BNITM, besonders in Afrika, sind entscheidend für die globale Gesundheitsforschung. Dazu gehört die Durchführung von groß angelegten klinischen Studien, die in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Centre de Recherches Médicales de Lambaréné erfolgen. Dank dieser Kooperationen kann das BNITM innovative Therapiemöglichkeiten entwickeln und evaluieren, die direkt zur Bekämpfung von armutsassoziierten Erkrankungen in den betroffenen Regionen beitragen.
Dieser ganzheitliche Ansatz stellt sicher, dass wichtige Ergebnisse der Forschung nicht nur theoretisch bleiben, sondern aktiv in die klinische Praxis umgesetzt werden. Dies zeigt sich auch in den zahlreichen internationalen Projekten, die das Institut leitet, um neue Impfstoffe und Medikamente zu erforschen, wie von den Experten des Instituts für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie unter der Leitung von Prof. Sabine Bélard und PD Dr. Meral Esen bestätigt wird, wie auf medizin.uni-tuebingen.de ausgeführt.
Mombo-Ngoma und seine Arbeit stehen somit nicht nur für persönlichen Erfolg, sondern auch für die innovative und kooperative Kraft der Gesundheitsforschung, die dringend benötigt wird, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.