Am 17. April 2026 findet in Hamburg eine spannende Veranstaltung statt, die sich mit der Psychiatrie-Geschichte der Hansestadt befasst. Die „Ver_rückte Touren“ sind ein trialogisches Format, das vom Verein Irre menschlich Hamburg e.V. organisiert wird und von Robert Dorner sowie weiteren Begleitern unterstützt wird. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Orte zu besuchen, die mit Krisen- und Psychiatrie-Erfahrungen der Protagonist:innen verbunden sind. Hierbei werden Geschichten über psychisch erkrankte Menschen und den historischen sowie heutigen Umgang mit ihnen erzählt.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung ist der Umgang mit Geisteskranken in der NS-Zeit, was die Teilnehmer:innen auf eine tiefgreifende und nachdenkliche Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Wiederkehrende Themen sind unter anderem Stimmenhören, die erste Psychose, psychotische Erfahrungen durch Drogen sowie die emotionalen Achterbahnfahrten von Manie und Depression. Die Tour führt durch verschiedene historische Stätten, darunter die Irrenanstalt Friedrichsberg, Alsterdorf, das alte Krankenhaus Altona in der Max-Brauer-Allee und die Irrenkolonie in Langenhorn.

Veranstaltungsdetails und Treffpunkt

Die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, konkret im Gebäude O10, Martinistraße 52, 20251 Hamburg. Der Treffpunkt ist vor dem Gebäude O10, am Haupteingang nach der Zufahrt am Kreisel rechts. Bei Verspätungen steht eine Kontakttelefonnummer zur Verfügung: +49 40 741056738. Es ist wichtig, sich vorher über die Plattform YesTicket anzumelden, um einen Platz zu sichern.

Die „Ver_rückten Touren“ sind nicht nur ein Rückblick auf die Geschichte, sondern auch eine Reflexion über die aktuelle gesellschaftliche Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen. Die Rundgänge finden regelmäßig freitags statt und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen und ihre Perspektiven zu erweitern. Es besteht auch die Möglichkeit, Wunsch-Touren zu speziellen Psychiatrie-Themen nach Vereinbarung zu buchen.

Einblick in die Themen der Touren

Zu den behandelten Themen gehören auch Orte von historischer Bedeutung wie der Dorothea-Buck-Park in Hamburg-Schnelsen, der nach einer bemerkenswerten Persönlichkeit benannt wurde, sowie die Dorothea-Buck-Straße und die Arbeitsanstalt Farmsen. Weitere Stationen der Tour sind Bargfeld-Stegen, Sachsenwaldau, Harburg und Bergdorf. Diese Orte sind nicht nur geografische Punkte, sondern auch Teil der Geschichten von Menschen, deren Leben durch psychische Erkrankungen geprägt wurde.

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Insgesamt bietet die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, sich mit der komplexen Geschichte der Psychiatrie in Hamburg auseinanderzusetzen und über die Herausforderungen der heutigen Zeit nachzudenken. Der Austausch und das Verständnis für psychische Erkrankungen sind heutzutage relevanter denn je. Diese Veranstaltung könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen zu verringern und eine offene Diskussion zu fördern. Für weitere Informationen und Details zu den Rundgängen besuchen Sie bitte die Seite Eventfrog.