Inmitten der pulsierenden Gastronomieszene Hamburgs gibt es einen Trend, der die Herzen der Feinschmecker im Sturm erobert: Ube, die violette Yamswurzel, die vor allem auf den Philippinen beliebt ist. Diese faszinierende Knolle besticht nicht nur durch ihre intensive Farbe, sondern auch durch ihren milden, leicht süßlichen Geschmack, der an nussige und vanillige Noten erinnert. In den letzten Jahren hat sich Ube zu einem echten Food-Trend entwickelt, der auch zunehmend in Europa, und insbesondere in Deutschland, Fuß fasst. Das Hamburg Magazin berichtet über das erste philippinische Ube-Café in Hamburg – Ubelicious.
Ubelicious liegt in der Eppendorfer Landstraße 120, nahe dem Eppendorfer Marktplatz, und wird von der passionierten Jeni betrieben, die die lila Knolle direkt aus ihrer Heimat nach Hamburg bringt. Das Café, das insgesamt zehn Plätze bietet, hat sich schnell als Anlaufstelle für Liebhaber dieser speziellen Zutat etabliert. Besonders die lila Ube-Latte hat es den Besuchern angetan. Für diejenigen, die es eilig haben, gibt es alle Speisen und Getränke auch „to go“.
Ein Erlebnis für die Sinne
Die Speisekarte von Ubelicious begeistert mit einer Vielzahl an farbenfrohen, hausgemachten Leckereien. Neben Kuchen und Keksen stehen auch gefüllte Pfannkuchen, Milchreis und erfrischendes Eis auf dem Programm. All diese Köstlichkeiten haben eines gemeinsam: Sie sind nicht nur lecker, sondern auch optisch ein Genuss. Die Verwendung von Ube sorgt dafür, dass die Speisen in einem lebhaften Lilaton erstrahlen, was besonders für Social-Media-affine Gäste ein Highlight ist.
Die Zubereitungsarten der Ube sind vielseitig: Ob gekocht, gedämpft oder püriert, die Knolle findet in zahlreichen süßen Speisen Verwendung, wie etwa in Cupcakes und dem beliebten Bubble Tea. „Die Nachfrage nach Ube ist in den letzten Jahren rasant gestiegen, besonders unter jüngeren, kulturell interessierten Verbrauchern“, erklärt das Food Institute. In den USA beispielsweise verzeichnen philippinische Gerichte einen Anstieg von fast 50 Prozent.
Warum Ube so beliebt ist
Was macht Ube so besonders? Diese Frage lässt sich ganz leicht beantworten. In der kulinarischen Welt wird Ube als nostalgisch, vielseitig und lebhaft beschrieben. Die Farbe der Knolle ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern vermittelt auch ein Gefühl von Tradition und Kultur. Gastronomien weltweit setzen Ube in unterschiedlichsten Formen ein – von Latte-Kits über Mochi-Pfannkuchen bis hin zu Cocktails. Auch die Social-Media-Präsenz der lila Knolle trägt wesentlich zu ihrer Popularität bei, da das auffällige Aussehen zahlreiche Food-Influencer anzieht.
Die Betreiberin von Ubelicious weiß um den Trend und hat sich ein gutes Händchen für die Kreation leckerer, ansprechender Gerichte bewahrt. Zu den Testangeboten zählen unter anderem ein köstlicher Coconut-Smoothie mit Yamswurzel, der frisch und belebend ist, sowie die Ube-Bar und verschiedene Miniküchlein, die allesamt 100% pflanzlich und glutenfrei sind – perfekt für Gesundheitsbewusste.
Ubelicious hat in Hamburg eine neue kulinarische Oase eröffnet, die nicht nur für Ube-Liebhaber unverzichtbar ist. Wer sich auf eine Geschmacksreise begeben möchte, findet hier die Möglichkeit, die Vielfalt der philippinischen Küche zu entdecken. Das Café hat von Dienstag bis Sonntag geöffnet und erwartet jeden mit offenen Armen. Wer in der Nähe ist, sollte einen Abstecher machen und sich selbst von dem bunten Angebot überzeugen! Der Trend rund um Ube könnte nicht besser in die lebendige Hamburger Food-Szene passen.