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Die Anwohner in Eimsbüttel und Hamburg-Nord müssen sich auf Veränderungen einstellen: Die Kundenzentren an der Lenhartzstraße und im Grindelhochhaus schließen zum 1. April. Ab dann wird der neue Anlaufpunkt für Meldeangelegenheiten der Bürgerschaft im Christoph-Probst-Weg 4 in Eppendorf zu finden sein. Laut MOPO sind die bisherigen Standorte nicht nur aufgrund der baulichen Gegebenheiten problematisch. Die alten Räume waren nicht barrierefrei und hatten eine unzureichende Steuerung der Besucherströme. Zudem behinderten denkmalrechtliche Vorgaben notwendige Sanierungsmaßnahmen.

Die Schließung des Kundenzentrums in der Lenhartzstraße war bereits im Juni letzten Jahres angekündigt worden, im Zusammenhang mit dem Umzug des Bezirksamts Hamburg-Nord, das sich zum 31. Mai in neue Räumlichkeiten begibt. Ein neues Zuhause für die Verwaltung zu finden, war jedoch nicht einfach. Endes 2023 wurde ein Suchauftrag an die Immobilien Service Zentrum GmbH (ISZ) erteilt, um eine passende Lösung zu finden, schließlich wurde der neue Standort im Christoph-Probst-Weg 4 entdeckt.

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Vorteile des neuen Standorts

Der neue Standort in Eppendorf verspricht viele Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger. Mit 26 Arbeitsplätzen und unmittelbarem Zugang zu den Haltestellen der Buslinien 22 und 392 wird die Erreichbarkeit erleichtert. Für Autofahrer stehen 17 angemietete und 20 öffentliche Parkplätze zur Verfügung, während auch für Radfahrer ausreichend Stellplätze bereitstehen. Städtische Mitarbeiter erwarten, dass die Anzahl der Terminvergaben am neuen Standort um etwa 15 Prozent steigen wird. Dies ist eine willkommene Verbesserung, die direkt auf Kundenfeedback reagiert. Staatsrat Alexander von Vogel hebt besonders hervor, dass alle Kunden am neuen Standort nun ebenerdig betreut werden können.

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Die Identität des neuen Dienstleistungsangebots wird durch die Bündelung der Kräfte unter dem Schlagwort „Hamburg Service“ gestärkt. Die Kundenzentren werden aus den Bezirksämtern in die neue Organisationseinheit überführt, die auf Basis eines Prüf- und Optimierungsprozesses seit 2016 entwickelt wurde, um die Verwaltungsdienstleistungen zu verbessern. Dies stellt sicher, dass die Bürger von einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung profitieren können, ohne dabei das Wohnortprinzip beachten zu müssen, wie in den aktuellen Angeboten bei Hamburg.de beschrieben.

Kundenzentren der Zukunft

Die Umorganisation der Kundenzentren erfolgt nicht ohne Vorbereitungen: Ein speziell eingerichteter Verwaltungsrat wird an strategischen Entscheidungen und der Weiterentwicklung des „Hamburg Service“ mitwirken. Die Bezirksversammlungen haben zudem ein Anhörungsrecht bei Entscheidungen über die Standorte der Kundenzentren, sodass lokale Anliegen und Meinungen direkt in die Planung einfließen können. Dies wurde auch von BHV-HH betont.

Mit der Eröffnung des neuen Standorts können die Bürger in Eimsbüttel und Hamburg-Nord nicht nur auf eine erhebliche Verbesserung der Erreichbarkeit und des Services hoffen, sondern auch auf ein barrierefreies und modernes Ambiente, das der heutigen customer experience gerecht wird. Am 1. April wird der neue Standort somit zu einem zentralen Anlaufpunkt für alle Anwohner in der Umgebung.