In der Welt der Bioprozesstechnik ist Präzision das A und O. Der SciVario twin, ein innovativer Controller von Eppendorf, ermöglicht eine exakte Kontrolle von Bioprozessparametern. Ausgestattet mit einem integrierten Touch User Interface, bietet das Gerät nicht nur eine benutzerfreundliche Bedienung, sondern auch die Möglichkeit, zwei Glas- oder Single-Use-Bioreaktoren parallel oder individuell zu steuern. Dies spart Zeit und Kosten und passt sich flexibel an sich ändernde Prozessbedingungen an. Der modulare Aufbau des Bay-Drawer-Systems sorgt dafür, dass sich die Installation der Module einfach gestaltet, was die Notwendigkeit neuer Systeme bei variierenden Prozessanforderungen eliminiert. Diese Vielseitigkeit macht den SciVario twin zu einer ausgezeichneten Wahl für Anwendungen in der Fermentation, Stammzell- und Säugerzellkultur.

Die Leistungsstärke des SciVario twin wird durch leistungsstarke Software-Lösungen wie DASware® control zur präzisen Parametersteuerung und BioNsight® cloud zur Prozessüberwachung unterstützt. Letztere ermöglicht autorisierten Personen den Zugriff auf Daten von überall, was im digitalen Wandel von unschätzbarem Wert ist. Regelmäßige Updates halten den Controller zudem auf dem neuesten Stand der Technik. Wer mehr über dieses beeindruckende Produkt erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Eppendorf-Website.

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Die Bedeutung der Prozessparameter

In der Bioprozesstechnik ist die Überwachung und Analyse von Prozessparametern entscheidend für die Optimierung der Produktion, die Gewährleistung der Produktqualität und die Aufrechterhaltung der betrieblichen Effizienz. Diese Technik nutzt lebende Zellen oder deren Bestandteile zur Herstellung von Produkten, wobei die Anwendungsbereiche von Pharmazie über Landwirtschaft bis hin zur Lebensmittelverarbeitung reichen. Wichtige Prozessparameter sind unter anderem Temperatur, pH-Wert, gelöster Sauerstoff, Rührgeschwindigkeit und Nährstoffkonzentration.

Jeder dieser Parameter hat einen direkten Einfluss auf den Bioprozess. So beeinflusst beispielsweise die Temperatur die Enzymaktivität und den Zellstoffwechsel, während der pH-Wert die Löslichkeit der Nährstoffe und die Stabilität des Produkts beeinflusst. Um die Leistung und Qualität der Produkte zu gewährleisten, sind fortgeschrittene Überwachungstechniken notwendig, die eine Echtzeitverfolgung ermöglichen. Technologien wie Spektroskopie, Chromatographie und Biosensoren spielen dabei eine zentrale Rolle. Innovative Datenanalyse-Methoden, wie die statistische Prozesskontrolle (SPC) und multivariate Datenanalyse (MVDA), helfen bei der Analyse gesammelter Daten und bei der Entscheidungsfindung.

Trends und Zukunftsperspektiven

Aktuelle Trends in der Bioprozesstechnik zeigen eine zunehmende Integration von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz, die nicht nur die Vorhersage und Optimierung von Prozessparametern verbessert, sondern auch die Automatisierung der Entscheidungsfindung vorantreibt. Ein systematischer Ansatz wie „Quality by Design“ (QbD) unterstützt die Kontrolle von Prozessparametern, um eine hohe Produktqualität zu gewährleisten. Dabei werden kritische Qualitätsattribute (CQAs) und kritische Prozessparameter (CPPs) identifiziert, um robuste Prozesse zu entwickeln und Industriestandards einzuhalten.

Im Rahmen des 2. Berlin-BioTECH-Symposiums wird das Potenzial kognitiver Systeme in der Bioverfahrenstechnik und Chemieingenieurwissenschaften beleuchtet. Ziel ist es, Forscher zusammenzubringen, um Erfolge zu diskutieren und zukünftige Trends aufzuzeigen. Themen wie Automatisierung, maschinelles Lernen und die Entwicklung moderner Werkzeuge zur Lösung komplexer wissenschaftlicher Herausforderungen stehen im Fokus. Die Veranstaltung bietet eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch von Erkenntnissen und Networking innerhalb der Community, was die digitale Transformation in diesen Bereichen entscheidend voranbringt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der TU Berlin.