In einer spannenden Entwicklung im Skilanglauf hat sich Falk Göpfert, der ursprünglich aus Eppendorf stammt, als neuer Trainer der Trainingsgruppe 1 des österreichischen Langlaufteams etabliert. Nach seiner Tätigkeit beim Deutschen Skiverband übernimmt er nun mit sofortiger Wirkung das Zepter und folgt auf Konstantin Zakhvatkin. Während seiner Zeit in Deutschland war Göpfert bereits für den Trainingsstützpunkt in Ruhpolding verantwortlich und hat als Teil des Trainerstabes des Herren-Weltcupteams wertvolle Erfahrungen gesammelt. Er bringt große Ambitionen mit und sieht ein enormes Potenzial in der Mannschaft, zu der auch die Olympiamedaillengewinnerin Teresa Stadlober gehört.
In einer aktuellen Umfrage äußerte sich Göpfert über seine neuen Schützlinge: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und bin gespannt, was wir gemeinsam erreichen können.“ Wie Freiepresse berichtet, drückt er Teresa Stadlober beim Finale in Val di Fiemme mehr die Daumen als vielen anderen. Diese enge Verbindung zeigt sich auch in der offenen Kommunikation, die Göpfert pflegt, insbesondere bei den ersten Lehrgängen, bei denen er die Athleten näher kennenlernen konnte. Unterstützung erhält er hierbei von Fabian Sieder, der als Co-Trainer neu im Team ist und zuvor drei Jahre als Landesskiverbandstrainer in Tirol tätig war. Sieder wird außerdem die Leistungsdiagnostik im Team unterstützen.
Eine einzigartige Atmosphäre in Val di Fiemme
Das Finale in Val di Fiemme wird von einem besonderen Wetterereignis begleitet: 30 Zentimeter Neuschnee sorgten für zusätzliche Herausforderungen, die die durchnässten Zuschauer jedoch nicht davon abhielten, die Wettkämpfe zu verfolgen. Falk Göpfert beobachtete von der Bande an der Laufstrecke aus, wie die Athleten ihr Bestes gaben. „Die Stimmung hier ist einfach grandios. Es ist emotional, die Athleten hier zu sehen und ihre Leidenschaft zu spüren“, schwärmte er. Trotz dieser Erlebnisse sind die deutschen Kombinierer um eine Medaille klar vergangen – Grund genug für Göpfert, einen positiven Blick auf die Zukunft zu werfen.
Sein Ziel ist es, die österreichischen Athleten näher an die Weltspitze zu bringen, eine Herausforderung, die er mit viel Enthusiasmus angeht. Mit einem soliden Training und einer zielgerichteten Betreuung der Athleten, darunter auch die talentierten Namen wie Mika Vermeulen, Benjamin Moser und Lukas Mrkonjic, hofft Göpfert, die vorderen Plätze im Skilanglauf zu erobern.
So vereint Falk Göpferts neue Rolle als Trainer sowohl die Begeisterung für den Skisport als auch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft für das österreichische Team. Mit einer Mischung aus Erfahrung und frischem Wind ist er bereit, diese Herausforderung anzugehen und das Team in neue Höhen zu führen.