Die Freibadsaison in Hamburg startet voraussichtlich Ende April, und das gibt Anlass zur Freude. Die Bäderland Hamburg GmbH hat sich bereits bestens auf die Saison vorbereitet und kann mit ausreichend Rettungsschwimmern aufwarten, um den Betrieb der Freibäder reibungslos zu gewährleisten. Damit die beliebten Sommerfreibäder gut besetzt sind, wird zusätzliches Saisonpersonal rekrutiert. Diese Personalbedarfe werden sowohl durch den Arbeitsmarkt als auch durch eigene Ausbildungsmaßnahmen gedeckt. Es ist erfreulich zu hören, dass neben den acht Sommerfreibädern auch das Landesleistungszentrum Schwimmen Dulsberg seine Pforten öffnet.
Die Freibadsaison wird in diesem Jahr ohne Einschränkungen angeboten – eine gute Nachricht für alle Wasserratten und Sonnenanbeter. Allerdings bleibt nicht alles unbeschadet: Das Holthusenbad, das Mitsommerland und das Schwimmbad St. Pauli sind modernisierungsbedingt geschlossen. Insgesamt arbeiten rund 500 Mitarbeiter in Hamburgs öffentlichen Schwimmbädern, wobei etwa 85 % dieser fleißigen Helfer als Rettungsschwimmer tätig sind. In anderen Bundesländern, wie Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein, sieht die Lage jedoch anders aus; hier fehlen teilweise Rettungsschwimmer, was die Saisonplanung erschwert.
Attraktive Saisonjobs in Hamburger Bädern
Wer Lust hat, Teil dieses Teams zu werden, hat die Möglichkeit, Saisonjobs in den SWM Sommerbädern zu ergattern. Die Einsätze finden hauptsächlich in einem festen Sommerbad statt, wobei gelegentliche Einsätze in anderen Bädern möglich sind. Die Arbeitszeiten sind flexibel, täglich geöffnet von 8:00 bis 21:00 Uhr, abhängig vom Wetter. Die Verfügbarkeit erstreckt sich von Anfang Mai bis Mitte September – idealerweise sechs Tage pro Woche. Wer Teilzeit arbeiten möchte, hat auch hier die Chance, sofern sich zwei Kassenkräfte zeitlich ergänzen können.
Die Bezahlung kann sich sehen lassen: Kassenkräfte verdienen 18,03 € pro Stunde. Darüber hinaus gibt es Zuschläge für Überstunden, Samstags- und Sonntagsarbeit sowie Feiertagszuschläge, die je nach Einsatztag variieren. Überstunden werden beispielsweise einen Monat später ausgezahlt, was für viele eine interessante Möglichkeit darstellt, das eigene Budget aufzubessern.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
Betrachtet man die Lage in anderen Bundesländern, wird schnell klar, dass die Herausforderungen nicht nur Hamburg betreffen. In der Region Brandenburg etwa gibt es einen akuten Mangel an Rettungsschwimmern, was für die Freibadsaison 2026 zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringen könnte. Diese Problematik wirft ein Licht auf die Bedeutung der Ausbildung und Rekrutierung von geeignetem Personal, um die Sicherheit und den Spaß am Wasser zu gewährleisten.
Für alle, die die Freibadsaison in vollen Zügen genießen möchten, ist es also wichtig, rechtzeitig zu planen und sich über die Öffnungszeiten und Angebote der verschiedenen Bäder zu informieren. Ob zum Schwimmen, Sonnenbaden oder einfach nur zum Entspannen – die Freibäder versprechen auch in diesem Jahr wieder ein erfrischendes Vergnügen für Jung und Alt!
Weitere Informationen über die Saisonjobs und die Einsatzmöglichkeiten findet man auf der Webseite der SWM.