Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) steht vor der Haustür! Ab Frühjahr 2025 wird dieses digitale Werkzeug deutschlandweit zur Verfügung stehen, und die Hamburgerinnen und Hamburger dürfen sich auf spannende Veranstaltungen freuen, die einen Einblick in die Nutzung der ePA-App geben. Laut VZH-HH stehen gleich mehrere Termine an, um die Funktionen und Informationen zur Anmeldung in den ePA-Apps von Krankenkassen vorzustellen.

Ein Highlight der Reihe „Eingeloggt!“ bildet ein Vortrag am Donnerstag, den 19. März 2026, von 17:00 bis 18:30 Uhr im LOLA Kulturzentrum, Lohbrügger Landstraße 8, 21031 Hamburg. Ein weiterer Termin folgt am Mittwoch, den 25. März 2026, von 10:00 bis 12:00 Uhr im VHS-Haus Harburg, wo eine Anmeldung erforderlich ist (Kursnummer: Q12970SHS20). Abschließend findet am Freitag, den 17. April 2026, von 10:30 bis 12:00 Uhr ein Vortrag im Nachbarschaftstreff Dulsberg, Elsässer Straße 15, 2049 Hamburg statt. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, mit Ausnahme der Anmeldung für den Vortrag an der Volkshochschule.

Die Vorteile der elektronischen Patientenakte

Die ePA ist mehr als nur eine digitale Ablage für Dokumente. Wie gesund.bund.de erklärt, können Patienten Dokumente mit sensiblen Informationen, wie etwa zu sexuell übertragbaren Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen, hochladen, sofern sie nicht widersprechen. Der Upload erfolgt nur mit Zustimmung des Patienten, wobei Ärzte darauf hinweisen müssen, ob solche Informationen in die ePA aufgenommen werden können.

Ein weiterer wesentlicher Punkt: Der Zugriff auf diese Daten ist ausschließlich für medizinisches Fachpersonal erlaubt, das sie für die Behandlung benötigt. Diese sensiblen Informationen werden pseudonymisiert und können für Forschungszwecke oder statistische Auswertungen verwendet werden. Versicherte haben jedoch die Möglichkeit, der Bereitstellung ihrer Daten zu widersprechen, sei es über die ePA-App oder die Ombudsstelle ihrer Krankenkasse.

Wissenschaft und Öffentlichkeit im Blick

Die Gesundheitsdaten in der ePA sollen nicht nur die persönliche Behandlung verbessern, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsforschung leisten. Laut bundesregierung.de haben die Informationen Potenzial für weitreichende positive Veränderungen in der Versorgung und können, wenn sie anonymisiert erhoben werden, auch für öffentliche Interessen genutzt werden. Die Entscheidung über die Nutzung dieser Daten geschieht unter strengen gesetzlichen Kriterien und wird vom Forschungsdatenzentrum Gesundheit überprüft.

Jetzt heißt es, am Ball zu bleiben! Die bevorstehenden Veranstaltungen werden nicht nur das Bewusstsein für die ePA schärfen, sondern auch die Möglichkeiten aufzeigen, die diese digitale Welt für die eigene Gesundheitsversorgung bietet.