Neues urbanes Quartier in Barmbek-Süd: Wohnen und Arbeiten boomt!
Am 6.12.2025 präsentiert Hamburg-Nord den Bebauungsplan für ein neues urbanes Quartier in Barmbek-Süd mit Wohn- und Gewerbenutzung.

Neues urbanes Quartier in Barmbek-Süd: Wohnen und Arbeiten boomt!
In Barmbek-Süd tut sich was! Ein neuer Bebauungsplan legt die Grundlagen für ein spannendes Quartier, das die Verbindung von Wohnen und Arbeiten fördern soll. Der Bezirk Hamburg-Nord stellt in seinem neuesten Projekt Regeln auf, die nicht nur die zukünftigen Nutzungen klar definieren, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Planungen einbeziehen. So wurde von der Entwicklungsstadt berichtet, dass das Plangebiet zwischen der Heinrich-Hertz-Straße und der Humboldtstraße liegt und gegenwärtig von Werkstätten, Büros und einzelnen Wohnhäusern geprägt ist.
Die Notwendigkeit für Veränderungen ist klar: Viele der bestehenden Grundstücke sind dicht bebaut, und die unruhige Struktur im Straßenbild macht eine Neuordnung unumgänglich. Die Pläne sehen vor, die Mischung aus Gewerbe und Wohnraum zu erhalten und gleichzeitig zu ordnen. Ziel ist es, mehr Platz für gewerblich nutzbare Flächen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne dabei die Tradition des Handwerks aus den Augen zu verlieren.
Öffentliche Beteiligung und Planung
Der Prozess ist transparent, und die Öffentlichkeit wurde eingeladen, bis zum 4. Dezember Stellungnahmen abzugeben. Dies geschah parallel zu einer öffentlichen Plandiskussion, die am 27. November im The Odds – Studio Yellow Cake stattfand. Hier konnten Interessierte ab 17 Uhr ihren Input zum neuen Bebauungsplan geben, der die Grundlage für die zukünftige Entwicklung bilden wird. Die Pläne sind vom 20. November bis zum 4. Dezember online einsehbar, inklusive Luftbildern und weiteren Karten auf dem Planportal.
Die neuen Strukturen werden geschlossene Blockränder entlang der Hauptstraßen vorsehen. Um die Nachbarschaft einzubeziehen, orientieren sich die neuen Gebäude an den Höhen und Fluchten der bestehenden Nachbarhäuser. Außerdem wurde eine besondere Maßnahme zur Erhaltung der Natur getroffen: An der Heinrich-Hertz-Straße werden vier Ahornbäume durch eine leichte Verschiebung der Bebauung geschützt. Bestimmte Nutzungen, wie Einzelhandel, Hotels und Vergnügungsstätten, sind ausgeschlossen, um die gewerbliche Ausrichtung des Viertels zu wahren.
Stärkung des Handwerks und des Wohnraums
Die geplante Verdichtung soll nicht nur gewerblich nutzbare Flächen erhöhen, sondern auch neuen Wohnraum schaffen. Die Mischung aus Handwerksbetrieben und Wohnnutzungen wird als urbanes Gebiet gemäß § 6a BauNVO ausgewiesen. Damit soll das neue Quartier nicht nur die bestehende Infrastruktur stärken, sondern auch für ansässige und potenzielle Handwerksbetriebe attraktiv bleiben. Diese Entwicklungen werden von den Anwohnern als Chance gesehen, die Lebensqualität im Viertel zu steigern.
Die nächsten Schritte sind gesetzt, und die Vorfreude auf dieses neue Kapitel in Barmbek-Süd ist groß. Ob das neue Quartier tatsächlich die gewünschte Ordnung und Mischung bringt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Barmbek-Süd hat das Potenzial, ein lebendiger Ort für Arbeit und Zuhause zu werden.
Für weitere Informationen zum Bebauungsplan und den aktuellen Entwicklungen in Barmbek-Süd besuchen Sie die Seiten der Entwicklungsstadt und Hamburg.de.