Die Vorfreude auf die Hamburger Tanztriennale 2026 ist bereits jetzt spürbar! Vom 1. bis zum 7. Juni wird die Hamburger Tanzszene in ganz Hamburg lebendig. Das Programm wurde in einer ungewöhnlichen Kulisse, einer Skaterhalle, vorgestellt. Kultursenator Carsten Brosda, der sich selbst als „Tanzmuffel“ bezeichnet, sieht die Triennale als eine großartige Möglichkeit, die vielfältige Tanzszene Hamburgs zu präsentieren. Unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy“ werden internationale und lokale Tanzkulturen in den Fokus gerückt.

Die Leitung der Tanztriennale übernehmen Monica Gillette und Gwen Hsin-Yi Chang. Das Programm wird durch Beiträge aus Frankreich, Taiwan und Angola bereichert und beinhaltet zudem Arbeiten von Hamburger Choreografen. Die Unterstützung kommt von verschiedenen Seiten: Kampnagel, K3 und das Hamburg Ballett haben sich vernetzt, um diese Veranstaltung zu fördern. Die Kulturstiftung des Bundes steuert 950.000 Euro bei, während die Hamburger Kulturbehörde weitere 600.000 Euro zur Verfügung stellt.

Einladung zum Mitmachen

Ein besonderes Highlight der Triennale wird der Auftakt mit einer City-Parade in Barmbek-Nord und einer großen Tanzparty im Stadtpark sein. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Menschen in Hamburg zu animieren, selbst mitzutanzen. Der Rathausmarkt wird zur großen Tanzbühne der Demokratie, und eine Performance aus Taiwan wird sich auf das gewöhnliche Gehen konzentrieren. Ein belgischer Choreograf wird Breakdance und Skateboards in einer einzigartigen Performance kombinieren.

Ein weiteres spannendes Element der Tanztriennale ist das Residenzformat „Counter Balance“, das Raum für künstlerisches Experimentieren bietet. Künstler*innen verschiedener Tanzstilrichtungen konnten sich als Tandem für Residenzen in den Bereichen „Research“ und „Short Creation“ bewerben. Aus rund 600 Bewerbungen wählte die Jury vier Tandems aus, die sich mit unterschiedlichen Themen befassen. Dabei wird das Residenzthema der ersten Gruppe von Fabienne „Foxy“ Klüver und Sizwe Sihle „Sizwe031“ Mzimela die Fragen von kulturellem Besitz und Repräsentation in den Mittelpunkt rücken. Die Ergebnisse der „Short Creations“ werden als 30-minütige Choreografien in der Opera Stabile in Hamburg präsentiert.

Tanz als gesellschaftlicher Bestandteil

Tanz ist ein essenzieller Teil des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, der Menschen aller Generationen verbindet – unabhängig von Herkunft, sozialer Stellung oder kulturellem Hintergrund. In Deutschland gibt es 60 Ballett- und Tanztheaterensembles an Stadt- und Staatstheatern sowie rund 1.000 freie zeitgenössische Ensembles und Projektkollektive. Insgesamt arbeiten etwa 15.000 Tanzschaffende in künstlerischen Projekten, Tanzvermittlung und Tanzschulen.

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Die INITIATIVE TANZ hat sich zum Ziel gesetzt, die Projektförderungen von Ländern, Kommunen und dem Bund zwischen 2023 und 2025 auszubauen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Stärkung von Ballett-, Tanztheater- und zeitgenössischen Ensembles sowie auf der Verbesserung der sozialen Lage der Tanzschaffenden. Diese Initiative ist besonders wichtig, um einen größeren und diverseren Zugang zum Tanz für das Publikum zu schaffen.

Mit der Hamburger Tanztriennale 2026 wird ein bedeutendes Zeichen für die Tanzkunst gesetzt, das die kulturelle Vielfalt und den kreativen Austausch in Hamburg und darüber hinaus zelebriert. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von den Brave Moves und Courageous Joy inspirieren!