Heute ist der 12.02.2026 und im Bezirk Eimsbüttel gibt es aktuell große Diskussionen über die Sicherheit der Gehwege. Im Januar 2026 haben zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner Beschwerden über glatte Gehwege eingereicht. Insgesamt wurden 128 Stellen gemeldet, die vereist und kaum begehbar waren. Besonders betroffen sind der Niendorfer Marktplatz, die Kollaustraße und die Brahmsallee. Diese Situation hat das Bezirksamt Eimsbüttel auf den Plan gerufen, das nun gegen die Verantwortlichen vorgeht.

Die Verantwortung für das Räumen von Schnee und das Aufhacken von Eis liegt in der Regel bei den Hauseigentümern. Allerdings obliegt die Kontrolle, ob diese Pflichten erfüllt werden, den Bezirksämtern. Im Januar 2026 gingen beim Bezirksamt Eimsbüttel nicht nur die bereits erwähnten 128 Meldungen über glatte Gehwege ein, sondern zusätzlich 330 Meldungen im Abschnitt MR1, die an die Wegeaufsicht weitergeleitet wurden. Diese Beschwerden bezüglich der Nichterfüllung der Räumpflicht sind nicht zu unterschätzen, denn sie stellen eine erhebliche Gefahr für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen dar.

Ordnungswidrigkeiten und Maßnahmen

Insgesamt wurden bisher 22 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet, und 33 Anzeigen sind noch in Bearbeitung. Bisher wurden jedoch keine Bußgelder verhängt, da sich die Fälle noch im Anhörungsverfahren befinden. Die Ordnungswidrigkeiten wurden aufgrund von Hinweisen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen, die durch die Wegeaufsicht kontrolliert werden. Dies zeigt, wie wichtig die Mitwirkung der Anwohner bei der Wahrung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist.

Versicherungsschutz und rechtliche Aspekte

Ein weiterer Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist die rechtliche Verantwortung der Hauseigentümer. Im Winter stellt sich oft die Frage, ob eine Privathaftpflichtversicherung für Schäden aufkommt, wenn die Schneeräumpflicht nicht erfüllt wird. Diese Versicherung deckt versehentlich verursachte Schäden an Personen oder deren Eigentum ab, einschließlich Verletzungen und Sachschäden. Sollte jemand auf einem nicht geräumten Gehweg ausrutschen und sich verletzen, werden die Kosten für medizinische Behandlungen oder Sachschäden von der Versicherung übernommen.

Insgesamt verdeutlicht die Situation in Eimsbüttel, wie wichtig es ist, die Räum- und Streupflichten ernst zu nehmen. Es liegt im Interesse aller, die Gehwege sicher zu halten und Unfälle zu vermeiden. Die Zusammenarbeit zwischen Anwohnern und Behörden ist hierbei von zentraler Bedeutung, damit solche Gefahren in Zukunft minimiert werden können.

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Für weitere Informationen zu den rechtlichen Aspekten der Schneeräumpflicht und dem Versicherungsschutz kann die Seite der AXA besucht werden. Dort gibt es umfassende Informationen zu Haftpflichtversicherungen und den damit verbundenen Risiken.

Mehr über die aktuellen Entwicklungen in Eimsbüttel und die Maßnahmen des Bezirks lesen Sie in den Berichten des NDR und den Informationen des Bezirksverbands Hamburg.