Winterchaos in Hamburg: Schnee sorgt für zahlreiche Unfälle und Staus!

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Schneefall in Hamburg verursacht am 02.01.2026 zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen, insbesondere in Rotherbaum.

Schneefall in Hamburg verursacht am 02.01.2026 zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen, insbesondere in Rotherbaum.
Schneefall in Hamburg verursacht am 02.01.2026 zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen, insbesondere in Rotherbaum.

Winterchaos in Hamburg: Schnee sorgt für zahlreiche Unfälle und Staus!

Am Freitagmorgen tat sich in Hamburg ein winterliches Szenario auf, wie es viele noch von früheren Jahren kennen. Starker Schneefall sorgte für Verkehrsbehinderungen und führte zu zahlreichen Unfällen. Die Stadt wurde buchstäblich in eine winterliche Kulisse gehüllt, wobei die Herausforderungen für Autofahrer, Fußgänger und den öffentlichen Nahverkehr zunahmen. Die MOPO meldete mehrere Vorfälle, die die kalte Witterung mit sich brachte.

So verunglückte an der Grindelallee in Rotherbaum ein Linienbus, als der Fahrer aufgrund der rutschigen Fahrbahn die Kontrolle verlor. Der Gelenkbus raste gegen eine Barriere, die zum Schutz vor Kollisionen dient. Glücklicherweise blieben die Fahrgäste unverletzt, allerdings war der Bus nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Dies war jedoch nicht der einzige Vorfall: Auf der B404 bei Schwarzenbek geriet ein weiterer Gelenkbus ins Schleudern, und ein Tanklaster kippte um; auch hier stellte sich kein verletzter Fahrer heraus. Sehen wir uns das umfassendere Bild an.

Verkehrschaos und zahlreiche Einsätze

Die Auswirkungen des Wintereinbruchs waren tiefgreifend. Auf den Autobahnen A1, A7 und A23 haben sich über 150 Kilometer Staus gebildet, wobei manche sich bis zu dreieinhalb Stunden hinzogen. Besonders dramatisch war die Situation auf der A7 zwischen Schnelsen-Nord und Quickborn, wo ein Sprinter und ein Sattelzug kollidierten und dabei eine Person verletzten. In ganz Schleswig-Holstein ereigneten sich ebenfalls diverse Unfälle aufgrund der winterlichen Verhältnisse, wie die Tagesschau berichtet.

Die Stadtreinigung Hamburg war mit 720 Mitarbeitenden im Winterdienst tätig und hatte die Einsatzkräfte von 125 auf über 600 aufgestockt, um der Glätte Herr zu werden. Die NDR meldete, dass es mehrere witterungsbedingte Einsätze der Feuerwehr zu verzeichnen gab, darunter umgestürzte Bäume, die einige Straßen blockierten. Die Köhlbrandbrücke blieb wegen Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt, da ein Lastwagen quer stand und den Verkehr lahmlegte.

Behinderungen am Flughafen und im Nahverkehr

Da die Flughäfen ebenfalls betroffen waren, wurden etwa zwanzig Flüge am Hamburg Airport gestrichen. Die Witterung führte zu erheblichen Verzögerungen bei den Abflügen, was die Reisenden stark in ihrer Planung beeinträchtigte. Auch der öffentliche Verkehr, einschließlich S-Bahn und Bus, erlebte Verzögerungen aufgrund der Glätte. An den Haltestellen war Geduld gefragt, während sich das Verkehrschaos langsam auflöste.

Meteorologen warnen vor weiterer Kälteeinbruch und extremer Glätte in den kommenden Tagen. Die Nächte bleiben kalt, und der Schnee wird weiterhin die Straßen sowie Gehwege in der Stadt beeinträchtigen. Anlieger sind aufgerufen, die Gehwege vor ihren Grundstücken zu räumen, um die Fußgänger zu schützen.

Für viele Hamburger bleibt der Wintereinbruch eine Herausforderung wie ein klassisches Stück Hamburger Wetter, doch die Einsatzkräfte zeigen, dass sie ein gutes Händchen für solche Situationen haben und alles geben, um die Stadt zügig wieder in Bewegung zu bringen.