Im Hamburger Stadtteil Lokstedt wird die 14-jährige Laura Schmidt vermisst. Am Samstagmorgen, dem 08. Februar 2026, verließ sie die Wohnadresse ihrer Verwandten in der Waidmannstraße und ist seitdem spurlos verschwunden. Zuvor hatte sie bei ihren Großeltern in Altona-Nord gewohnt und dort übernachtet. Trotz umfassender Such- und Kontrollmaßnahmen der Polizei blieb das Auffinden von Laura bisher erfolglos. Die Polizei schließt eine Gefährdung nicht aus und fahndet öffentlich nach der jungen Frau.
Laura wird beschrieben als 14 Jahre alt, etwa 152 cm groß mit dunklen, schulterlangen Haaren. Zuletzt trug sie einen schwarzen Kapuzenpullover, dunkelblaue Jeans und weiße Turnschuhe. Zudem führt sie einen schwarzen Rucksack mit sich. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über ihren Verbleib haben, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder bei einer örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Bei Sichtung der vermissten Person soll der Polizeinotruf unter 110 kontaktiert werden. Diese Informationen sind auch auf der Webseite der Polizei Hamburg erhältlich und wurden unter lomazoma.com veröffentlicht.
Öffentliche Fahndung
Die Fahndung nach Laura Schmidt wurde am 08. Februar 2026 um 12:06 Uhr von der Polizei Hamburg öffentlich gemacht. Die bisherigen Suchmaßnahmen haben nicht zum Erfolg geführt, was die Sorge um das Wohl der Jugendlichen verstärkt. Die Möglichkeit einer Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden, was die Dringlichkeit der Suche unterstreicht. Auch die Öffentlichkeit wird aktiv in die Suche einbezogen, um Hinweise zu sammeln, die möglicherweise zur Auffindung von Laura führen können.
Hintergrundinformationen zur Jugendkriminalität
Die Situation rund um vermisste Jugendliche ist nicht isoliert zu betrachten, sondern steht im Kontext der Herausforderungen, die Jugendliche in Deutschland heute betreffen. Studien zur Jugendkriminalität zeigen, dass sowohl Täter als auch Opfer oft aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammen, was die Prävention von Jugendkriminalität zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema macht. Gemäß einer Analyse der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es einen Zusammenhang zwischen sozialen Bedingungen, Altersgruppen und delinquente Verhaltensweisen. Diese Faktoren sind entscheidend für die Entwicklung von Präventionsstrategien und sollten in der Diskussion um vermisste Jugendliche berücksichtigt werden.
In der Analyse wird deutlich, dass die Gründe für das Verschwinden von Jugendlichen vielfältig sind und oft in einem komplexen Zusammenspiel von sozialen, psychologischen und umweltbedingten Faktoren liegen. Die Suche nach Laura Schmidt ist nicht nur eine Frage der unmittelbaren Sicherheit, sondern wirft auch Fragen auf, die weit über die Einzelfallbetrachtung hinausgehen.
Die Polizei und die Öffentlichkeit müssen eng zusammenarbeiten, um solche Fälle zu klären und zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die aktuelle Fahndung nach Laura ist ein Aufruf an alle, wachsam zu sein und Informationen zu teilen, die helfen können, die Sicherheit von Jugendlichen in unserer Gesellschaft zu gewährleisten.