Judith Rakers ist zurück! Nach ihrem Rückzug von der „Tagesschau“, wo sie fast zwei Jahrzehnte tätig war, kehrte die beliebte Moderatorin für eine Talkshow auf das NDR-Gelände in Hamburg zurück. Dies stellte für die 49-Jährige einen besonderen Moment dar, vor allem weil sie mit gemischten Gefühlen auf diese Rückkehr blickte. Ihre größte Befürchtung? „Sie dürfen hier nicht rein“, berichtete sie scherzhaft, als sie von den Pförtnern herzlich empfangen wurde, eine klare Abkehr von der ernsten Nachrichtenwelt, die sie über so viele Jahre prägte.
Bereits Anfang 2024 verabschiedete sich Rakers von der „Tagesschau“. Ihre Entscheidung, die beliebte Nachrichtensendung zu verlassen, traf sie „schweren Herzens“, nach 19 Jahren im Dienst, in denen sie unter anderem die Hauptausgabe um 20 Uhr moderierte. Wie die NDR-Pressemitteilung hervorhebt, beabsichtigt Rakers, sich auf ihre unternehmerische Tätigkeit zu konzentrieren und neue Projekte zu beginnen, darunter ihr Homefarming-Projekt, nach ihrem Umzug von Hamburg nach Rügen auf eine eigene Farm.
Ein neuer Weg
Judith Rakers bleibt jedoch nicht von der Bildfläche verschwunden. Sie setzt ihre Arbeit im Fernsehen fort, unter anderem in der NDR-Sendung „Inselreportagen mit Judith Rakers“ sowie im WDR-Reisemagazin „Wunderschön!“. Auch die Talkshow „3 nach 9“, die sie seit 2010 an der Seite von Giovanni di Lorenzo moderiert, bleibt fester Bestandteil ihres Medienspektrums.
Rakers, die 1976 in Paderborn geboren wurde und Kommunikationswissenschaften studierte, begann ihre Karriere beim NDR im Jahr 2004. Zuvor war sie zunächst beim Hamburg Journal tätig und ergatterte 2005 ihren Einstieg als Sprecherin in der „Tagesschau“. Es wird übrigens zunächst keinen Nachfolger für sie geben, wie es in der Berichterstattung des Merkur zu lesen ist. Inspirierende Kolleginnen und Kollegen wie Jens Riewa und Susanne Daubner bleiben, aber die Lücke, die Rakers hinterlässt, ist unübersehbar.
Die Geschichte von Judith
So schließt sich der Kreis zwischen Rakers’ Rückkehr zum NDR und der biblischen Gestalt, die in der Kultur und Kunst verewigt wurde, wie von verschiedenen Quellen angemerkt. Rakers geht mutig voran, während sie weiterhin im öffentlichen Bewusstsein bleibt und sich gleichzeitig um ihre persönlichen Projekte kümmert.