Am 18. April 2026 machte die Veranstaltungsreihe „Handelskammer on tour“ erneut Halt in Harburg, nachdem sie im Juli 2022 ihren Auftakt in Altona gefeiert hatte. Dieser Abend im historischen Speicher am Kaufhauskanal war ein weiterer Schritt, um die wirtschaftliche Zukunft Harburgs zu gestalten. In einer lebhaften Diskussion kamen prominente Teilnehmer zusammen, darunter Ex-Bahnchef Prof. Dr. Rüdiger Grube, Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Malte Heyne und Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust. Die Themen „Innovation, Standortentwicklung, Resilienz“ standen im Mittelpunkt und zeigten auf, wie Harburg als wichtiger Faktor im größten Industriestandort Deutschlands, Hamburg, agieren kann.

Dr. Malte Heyne stellte klar, dass Harburg für das Jahr 2040 gut gerüstet ist. Dies wurde auch von Franziska Wedemann, Geschäftsführerin von WIK Wedemann Immobilienkontor, unterstrichen, die über die positive Entwicklung des Standorts berichtete. Gründende wie Wienke Reynolds von Lignopure und Jan Henri Kalinowski von ChefTreff waren ebenfalls vor Ort und lieferten interessante Einblicke in die Innovationskraft Harburgs. Ein Beispiel hierfür ist das Start-up COLIPI, das mit Continental zusammenarbeitet, um klimaneutrales Öl aus CO2-Emissionen herzustellen.

Wirtschaftliche Perspektiven und Selbstbewusstsein

Der Abend wurde nicht nur von Fachgesprächen geprägt, sondern auch von der unterhaltsamen Note des Schriftstellers und Schauspielers Heinz Strunk, der die Veranstaltung abrundete. Ein weiterer Höhepunkt war die Aufforderung des TV-„Bergretters“ Sebastian Ströbel, mehr Selbstbewusstsein für den Bezirk Harburg zu zeigen. Diese Aufforderung fand großen Anklang unter den Anwesenden, die sich einig waren, dass Harburg viel mehr Potenzial hat, als es derzeit gezeigt wird.

In der Diskussion wurde auch die Standortinitiative „Hamburg 2040“ angesprochen, die sich auf die Förderung des Nachwuchses konzentriert. Hierbei wird besonders Wert auf innovative Ansätze gelegt, die die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region stärken. Die Kombination aus Tradition und Innovation könnte Harburg zu einem Vorbild für andere Regionen machen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Konsensbildung unter den Teilnehmern war ein wichtiges Zeichen: Harburg ist nicht nur ein Ort mit Geschichte, sondern auch ein Ort mit Zukunft. Die wirtschaftlichen Perspektiven sind vielversprechend und die Innovationskraft der ansässigen Unternehmen ist unbestreitbar. Während die Handelskammer weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Förderung dieser Entwicklungen spielt, bleibt es spannend zu beobachten, wie sich Harburg in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

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Wer mehr zu den Themen Innovation und Standortentwicklung erfahren möchte, kann sich hier https://harburg-aktuell.de/news/wirtschaft/fazit-bei-%E2%80%9Ehandelskammer-on-tour%E2%80%9C-in-harburg-spielt-die-wirtschaftsmusik-der-zukunft.html informieren. Harburg, mit all seinen Möglichkeiten, wird in der Wirtschaftsmusik der Zukunft sicher eine zentrale Rolle spielen.