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Inmitten der lebendigen Stadt Harburg wird derzeit die Sonderausstellung „Harburg vor 50 Jahren“ im neuen Kulturzentrum „Planet Harburg“ präsentiert. Die Ausstellung zeigt Amateurfotografien, die 1975 im Rahmen eines Fotowettbewerbs der „Werbegemeinschaft City Harburg“ eingereicht wurden. Unter den rund 1000 Fotografien finden sich beeindruckende Schwarz-Weiß-Aufnahmen, darunter ein besonders eindrückliches Bild eines Verkäufers, der einer Kundin Blumenkohl auf dem Wochenmarkt anbietet. Diese Aufnahmen geben einen faszinierenden Einblick in die Veränderungen, die Harburg in den letzten fünf Jahrzehnten durchgemacht hat. Die Ausstellung thematisiert nicht nur die Entwicklung der Architektur und Mode, sondern auch die veränderten Gewohnheiten der Menschen in der Stadt. Die 1970er Jahre waren geprägt von industriellen Rhythmen, Schichtwechsel und dem charakteristischen Klang der Fabriksirenen, was die Atmosphäre jener Zeit hervorragend widerspiegelt.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Mai 2026 im „Planet Harburg“ zu sehen, und der Eintritt ist frei. Geöffnet hat das Zentrum mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein interessantes Kinoprogramm der Kinemathek Hamburg, das sowohl historische als auch moderne Filme zeigt. Diese Angebote werden die Besucher dazu anregen, sich mit der Entwicklung der Stadt und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

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Der neue „Planet Harburg“

„Planet Harburg“ ist eine neue Zweigstelle des Stadtmuseums Harburg, die im Erdgeschoss des ehemaligen Karstadt-Hauses eröffnet wurde. Diese Zwischennutzung des Gebäudes ist für etwa acht Jahre geplant, und die Stadt hat 300.000 Euro für die Realisierung des Projekts zugesagt. Bereits 2024 wurde die Beklebung von 42 Schaufenstern zur Harburger Geschichte mit 30.000 Euro gefördert. Die Ausstellungsfläche von 400 Quadratmetern umfasst nicht nur die Sonderausstellung, sondern auch einen Vortrags- und Veranstaltungsraum, in dem zahlreiche interessante Veranstaltungen und Workshops stattfinden werden. Ein Highlight im Veranstaltungsraum ist die historische Einrichtung des Harburger Darboven-Kaffeeladens von 1895, die den Besuchern einen nostalgischen Einblick in die Vergangenheit bietet.

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Am 20. Februar 2025 fand die offizielle Eröffnung des „Planet Harburg“ statt, bei der unter anderem Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda anwesend waren. Beide betonten die kulturelle Bedeutung des Projekts für die Entwicklung der Harburger Innenstadt. Dierk Trispel, stellvertretender Bezirksamtsleiter Harburg, bezeichnete die Eröffnung als bedeutenden Schritt für die kulturelle Entwicklung des Bezirks. Die neuen Ausstellungsräume befinden sich am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz, in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone Lüneburger Straße und dem Wochenmarkt am Sand.

Kulturelle Impulse für Harburg

Das Konzept „Planet Harburg“ soll nicht nur die Stadtgeschichte neu präsentieren, sondern auch kreative Impulse für die Zwischennutzung des Gebäudes bieten. Neben der aktuellen Sonderausstellung sind bereits weitere Veranstaltungen geplant, darunter Filme wie „Kara Kafa“, „Chocolat“, „Raumpatrouille“, „Harold und Maude“ und „Kleine Freiheit“. Die KURBEL, ein ehemaliges Programmkino, wird im Veranstaltungsraum als Pop-up-Cinema mit etwa 90 Sitzplätzen wiederbelebt, was das kulturelle Angebot der Stadt zusätzlich bereichert. Workshops und Publikumsgespräche sind ebenfalls Teil des Programms, um einen Dialog zwischen den Besuchern und den Veranstaltern zu fördern.

Die Ausstellung „Harburg vor 50 Jahren“ und die Eröffnung des „Planet Harburg“ sind Teil eines umfassenden Plans, die kulturelle Landschaft in Harburg neu zu gestalten und zu beleben. Die Stadt und das Stadtmuseum setzen damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Geschichte und Kultur in der heutigen Zeit. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie in dem Artikel auf mopo.de und Details zum Kulturzentrum auf kulturtag-harburg.netsamurai.de sowie zur Eröffnung auf hamburg.de.