Hamburg

Polizei startet Großkontrolle: Messer und Waffenverbot am Hafen!

Am 2. April 2025 kam es in Hamburg zu einem Polizeieinsatz der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen. Seit den frühen Morgenstunden werden Fahrgäste der HVV-Schiffe kontrolliert. Diese Maßnahmen fallen unter das seit kurzem geltende Verbot für das Führen von Waffen und Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an Bahnhöfen und Haltestellen.

Das Verbot betrifft insbesondere stark frequentierte Bereiche wie die Landungsbrücken, wo die HADAG-Fähren anlegen. Die Initiative, die um 8.30 Uhr mit einem Aufgebot von 18 Beamten startete, sieht eine umfassende Durchsuchung nach Messern, Schusswaffen sowie Hieb- und Stoßwaffen vor. Die Beamten verteilten sich auf die verschiedenen Anleger der Fahrgastschiffe des HVV, um eine möglichst effektive Kontrolle durchzuführen.

Erste Erfolge und Kontrollen

Zu den ersten Ergebnissen der Kontrollen zählt die Sicherstellung eines Klappmessers am Fischmarkt. Der betreffende Mann erhielt eine Anzeige, das Messer wurde eingezogen und soll vernichtet werden. Nach fünf Stunden Einsätzen konnten insgesamt 100 Fahrgäste überprüft und fünf Messer sichergestellt werden. Die Polizei hat bereits angekündigt, weitere Kontrollen in Hamburg durchzuführen, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen.

Wie auf der Website der Polizei Hamburg [polizei.hamburg] zu lesen ist, gilt das Waffenverbot nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern erstreckt sich auch auf Bahnhöfe und Haltestellen. Besonders von der Regelung ausgenommen sind Polizeien, Bundeswehr, Zollverwaltung, der bezirkliche Ordnungsdienst, Feuerwehr, Rettungsdienste sowie spezifische Sicherheitsdienste. Auch bei Anwohnern im entsprechenden Gebiet sowie Handwerkern, die Messer für konkrete Aufträge benötigen, sind Ausnahmen vorgesehen.

Regelungen für den Waffentransport

Für den Transport von Waffen oder gefährlichen Gegenständen gelten strenge Auflagen. Diese dürfen nur in Fahrzeugen mit geschlossenem Fahrgastraum befördert werden, sofern das Waffenverbotsgebiet ohne Unterbrechung durchfahren wird. Lediglich bei verkehrsbedingten Halt sollte die Regelung nicht verletzt werden. Zudem müssen gefährliche Gegenstände in geschlossenen Behältnissen transportiert werden, um unmittelbaren Zugriff zu verhindern.

Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das darauf abzielt, Gewalt im öffentlichen Nahverkehr zu reduzieren und die allgemeine Sicherheit zu erhöhen. Die Hamburger Polizei [bild.de] plant, diese Kontrollen fortzuführen und die Bevölkerung über die geltenden Bestimmungen zu informieren.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
bild.de
Weitere Infos
polizei.hamburg

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