
Im Herbst 2025 haben die Hamburgerinnen und Hamburger die Möglichkeit, über einen innovativen Modellversuch zum bedingungslosen Grundeinkommen abzustimmen. Der Abstimmungstermin ist auf den 12. Oktober festgelegt. Dies geschieht parallel zum „Hamburger Zukunftsentscheid“, einer Klimainitiative, die das Ziel verfolgt, die Klimaneutralität der Stadt auf das Jahr 2040 vorzuverlegen. Laut shz.de werden die Bürger Hamburgs die ersten in Deutschland sein, die über ein solches Projekt abstimmen können.
Die Durchführung des Volksentscheids wurde von den Initiatoren beantragt, nachdem ein erfolgreiches Volksbegehren stattfand. Der geplante Modellversuch, der drei Jahre dauern soll, wird 2.000 Menschen ein Grundeinkommen sichern. Bestimmte Straßenzüge in Hamburg werden als Testregionen ausgewählt, um eine repräsentative Bevölkerung abzubilden. Der gesamte Verlauf des Projekts wird wissenschaftlich ausgewertet, um belastbare Ergebnisse zu erzielen.
Finanzielle Unterstützung für den Modellversuch
Um den Volksentscheid erfolgreich zu organisieren, benötigt die Kampagne finanzielle Mittel. Bisher hat das Projekt bereits Unterstützung durch Einzel- und Dauerspenden erhalten. Dennoch sind weitere Beiträge unerlässlich, um den Modellversuch wirksam voranzutreiben. Spenden können auf verschiedene Weisen getätigt werden: per Überweisung, Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte. Es ist möglich, einmalige oder regelmäßige Spenden zu leisten, wobei die Bestätigung der Spenden und das erste Abbuchungsdatum per E-Mail nach einer dauerhaften Spende kommuniziert werden. Alle Spenden sind gemeinnützig und steuerlich absetzbar, was die Unterstützung zusätzlich erleichtert, wie die Initiative unter hamburg-testet-grundeinkommen.de betont.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Volksentscheid nicht nur ein wichtiges Experiment für Hamburg ist, sondern auch für ganz Deutschland. Die Bürger haben die Gelegenheit, aktiv an der Sozialpolitik mitzuwirken und grundlegende Veränderungen mitzubestimmen. Ob das Grundeinkommen in Hamburg erfolgreich umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten. Für beide Initiativen ist der 12. Oktober ein entscheidender Tag, der prägend für die zukünftige Ausrichtung der Stadt sein könnte.