
Am 2. April 2025 eröffnet in der Galerie von Wegen die Ausstellung „was bleibt?!“, die bis zum 19. April zu sehen ist. In dieser Gruppenausstellung stellen drei Künstler*innen grundlegende Fragen zur Vergänglichkeit und Beständigkeit des Lebens. Maria Bang Espersen, Lennart Grau und Jakob Scheidt laden die Besucher dazu ein, über den Wandel und die Erinnerungen nachzudenken, die in ihren Arbeiten zum Ausdruck kommen. hamburg.mitvergnuegen.com berichtet, dass die Ausstellung nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart balanciert, sondern auch die Fragilität der menschlichen Existenz thematisiert.
Maria Bang Espersen nutzt für ihre Skulpturen Glas, ein Material, das für Stabilität steht, aber auch Zerbrechlichkeit symbolisiert. Durch den Einsatz extremer Temperaturen verwandelt sie das Glas in bewegte Formen, die den ständigen Wandel sowohl des Materials als auch der Identität reflektieren. Ihre Werke zeigen auf eindringliche Weise, wie beweglich und doch beständig unsere Wahrnehmungen sind. monopol-magazin.de hebt hervor, dass die Skulpturen eine Verbindung zur natürlichen Vergänglichkeit schaffen und den Übergang zwischen unterschiedlichen Zuständen thematisieren.
Künstlerische Perspektiven auf Vergänglichkeit
Lennart Grau ergänzt die Ausstellung mit seiner Malerei, die eine interessante Verbindung von Abstraktion und Figuration bietet. Er arbeitet mit pastosen Farbaufträgen, die reliefartige Strukturen erzeugen. Diese inspirierten ihn unter anderem durch mythologische Szenen und Fresken. Grau hinterfragt in seinen Arbeiten die Erkennbarkeit klassischer Bilder der Vergangenheit und zeigt auf, wie diese in die Gegenwart überführt werden. Die Frage bleibt: Was bleibt von der Vergangenheit in unserer heutigen Wahrnehmung? hamburg.mitvergnuegen.com thematisiert, dass diese Auseinandersetzung mit dem Vergangenen auch ein großes Spannungsfeld eröffnet.
Jakob Scheidt bringt eine weitere Dimension in die Ausstellung ein. Er verleih seinen Gemälden durch Übermalungen und Abtragungen eine zeitliche Struktur, die den Betrachter zum Nachdenken über Flüchtigkeit und Beständigkeit anregt. Jede verworfene Idee hinterlässt sichtbare Spuren in seinen Arbeiten, die zwischen Traum und Wirklichkeit oszillieren. Scheidts Werke schaffen ein Zusammenspiel von Ausdruck und Zerfall, das die Fragmente des Bekannten thematisiert und den Betrachter auf die Idee von Veränderung und Unbeständigkeit aufmerksam macht. monopol-magazin.de fasst zusammen, dass seine Arbeiten die Ausstellung entscheidend prägen.
Die Ästhetik des Ephemeren
Die Fragestellungen, die in der Ausstellung „was bleibt?!“ aufgeworfen werden, stehen im Einklang mit einem breiteren Trend in der Konzeptkunst, wo die Ästhetik des Ephemeren eine zentrale Rolle spielt. Künstler, wie Yoko Ono und Christo, benutzen Vergänglichkeit als zentrales Element ihrer Werke und laden das Publikum ein, die Flüchtigkeit des Lebens zu reflektieren. Ihre Kunstwerke machen eine kraftvolle Aussage über die menschliche Existenz und fordern Besucher dazu auf, die Schönheit in den flüchtigen Momenten zu erkennen. de.galerie-gerdes.com beleuchtet, dass diese Form der Kunst auch eine kritische Perspektive auf die kommerzielle Natur der heutigen Kunstwelt einnimmt.
In ihrer Vielfältigkeit regen die Arbeiten von Espersen, Grau und Scheidt dazu an, über die Frage nachzudenken: Was bleibt von uns, wenn alles im Wandel begriffen ist? Die Ausstellung „was bleibt?!“ verspricht, den Besucher nicht nur visuell zu fesseln, sondern auch tiefgründig zum Nachdenken anzuregen.